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investresearch.net

Der Investmentblog von Philipp Haas

Fusion

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Eine Fusion ist der Verschmelzung von zwei eigenständigen Firmen zu einem neuen Unternehmen. Die Fusion kann rechtlich durch Aufnahme erfolgen, oder durch eine Neugründung.

Fungibilität

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als Fungibilität bezeichnet man das gegenseitige Austauschen und die Ersetzbarkeit von Handelsobjekten, was einen standardisierten Handel an Börsen ermöglicht. Fungibilität verzichtet auf eine Individualität durch eine mengen – und qualitätsmäßige Angleichung, was die Voraussetzung für eine Marktgängigkeit, d.h. einen Börsenhandel ist.

fungibel

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als fungibel bezeichnet man die börsenmäßige Handelbarkeit eines Assets, das auf einer Standardisierung und Börsenzulassung beruht (Fungibilität). Eine BMW Aktie ist fungibel, während das Mehrfamilienhaus an der Ecke nicht fungibel, da nicht standardisiert handelbar, ist.  

Fundraising

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Das Fundraising erfolgt vor dem Start eines Investmentfonds, indem das Fondsmanagement versucht Investoren von einer Investition in den neuen Fund zu überzeugen. Zu einem erfolgreichen Fundraising gehört ein guter persönlicher Track-Record und eine gute Vernetzung zu potentiellen Investoren oder Fondspickern und Dachfonds. Vor allem das Fundraising des ersten Funds einer Beteiligungsgesellschaft ist äußerst schwierig, denn wenn der erste Fond gut läuft kommen weitere Investoren meist von alleine.

Fundamentale Aktienanalyse

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die fundamentale Aktienanalyse analysiert Aktien und Unternehmen nach ihrem fundamentalen Wert. Bestandteile der fundamentale Aktienanalyse Der nachweislich größte Erklärungsfaktor für die Entwicklung von Aktienpreisen ist die Entwicklung und der Wert des Gewinns pro Aktie. Mit der fundamentale Aktienanalyse versuchen Value Investoren die Entwicklung des Gewinns  zu schätzten und analysieren dafür die Branche und das Unternehmen nicht nur auf harte Finanzkennzahlen, sondern auch auf weiche Faktoren wie Management,  Marke und Zukunftsfähigkeit des Business Models. Wichtige Bestandteile der fundamentalen Aktienanalyse sind aber natürlich auch die vergangenen Jahresabschlüsse und Quartalsberichte des Unternehmens. Vorgehensweise bei der fundamentalen Aktienanalyse Aus der wichtigsten Kennzahl, des Gewinns Pro […]

Frühzeichnerphase

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Während der Frühzeichnerphase können Interessenten, die bereits frühzeitig zeichnen bei der späteren Emissionszuteilung bevorzugt werden. Damit haben Investoren der Frühzeichnerphase höhere Chancen Aktien zu erhalten, selbst wenn diese massiv überzeichnet sind.

Frühindikator

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Frühindikator ist ein volkswirtschaftlicher Indikator, der die Entwicklung der Wirtschaft vorab voraus zusagen versucht. Üblicherweise werden Absichten interviewt und Daten analysiert, die auf die Zukunft gerichtet sind, wie Auftragseingänge. Ein Beispiel für einen Frühindikator wären auch der ifo Geschätfsklima Index und der Einkaufsmanager Index. Da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, können Frühindikator das Börsenklima und die Kurse beeinflussen.

frontrunning

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als frontrunning wird bezeichnet, wenn Mitarbeiter einer Bank oder eines Brokers von großen Kundenorders etwas mitbekommen und daraufhin zuvor selber auf das eigene Konto kaufen oder verkaufen. In Deutschland ist frontrunning illegal, jedoch ist es international ein rechtlicher Graubereich, da es sich nicht um Insider Informationen aus der Firma handelt, sondern um Informationen über Kaufabsichten. Beispielsweise bekommt die Private Wealth Abteilung einer Bank den Auftrag 1 Mio Axel Springer Aktien zu kaufen. Es ist davon auszugehen, dass diese Order den Kurs positiv beeinflusst. Beim frontrunning würde ein Mitarbeiter der Bank einige Aktien zuvor selber kaufen und diese dann nachher mit Gewinn an […]

Fristenkongruenz

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Fristenkongruenz ist die betrags- und laufzeitabhängige Übereinstimmung von Forderungen und Verbindlichkeiten. D.h. man versucht, dass sie erwartbare Zahlungen und Einkünfte immer gegnrechnen um zuviel oder zuwenig Liquidität in der Firma zu vermeiden. Die Fristenkongruenz hat hohe Bedeutung für das Liquiditätsmanagement und wird den Finanzierungsregeln zugerechnet.

Fremdwährungskonto

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Fremdwährungskonto ist ein Konto bei einer Bank, das nicht auf die lokale Währung lautet, sondern auf eine internationale Währung wie Dollar oder Yen.

Fremdkapital

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Das Fremdkapital fasst die Passivposten der Bilanz zusammen,  die nicht durch Eigenkapital abgedeckt werden. Das Fremdkapital umfasst alle Kredite und Schuldverschreibungen, sowie Zahlungen, die noch erfolgen müssen. Man unterscheidet zwischen kurzfristigen, Mittelfristigen und langfristigen Fremdkapital. Folgende Posten sind typischerweise als Fremdkapital in einer Bilanz ausgewiesen: Bankkredite Lieferantenkredite Anleihen Rückstellungen Ausstehende Steuerschulden

Freiverkehr

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Freiverkehr ist der freie Markt, der keiner amtlichen oder staatlichen Regulierung unterliegt. In den USA ist es der otc (over the counter markt). Im Freiverkehr findet man vor allem kleine Aktien und Werte, da er günstiger und weniger (bis keine) Zulassungsbestimmungen hat, denn die Schutzvorschriften der Börsengesetze werden auf den Freiverkehr nicht angewendet. Im Freiverkehr gelten auch keine besonderen Publizitätspflichten, d.h. Quartalsberichte findet man bei Aktien des Freiverkehrs meist nicht. Der Handel erfolgt direkt zwischen Banken, an deren Kapitalsammelstellen und über Makler. Im Freiverkehr ist es aufgrund teilweise sehr hoher Spreads sehr wichtig die Aufträge zu limitieren und sich auch gut über das Unternehmen zu […]

freihändiger Rückkauf

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Freihändiger Rückkauf ist die Tilgung von Anleihen durch Rückkauf an der Börse oder am freien Markt. Wenn es für den Anleihenemittenten vorteilhaft ist, die Anleihe vorzeitig zurückzuzahlen, kann er sie mittels freihändigen Rückkauf selbst zurückkaufen und daduch auch den Kurs stützten. Dies ist aber nur erlaubt, wenn es in den Anleihenbedingungen vorgesehen ist. Der freihändiger Rückkauf kann mit dem Aktienrückkauf verglichen werden.

freie Stücke

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Freie Stücke sind Wertpapiere, die jederzeit frei zu verkaufen sind. Dies ist bei Sperrstücken nicht der Fall. Privatanleger die Aktien an der Börse kaufen, kaufen immer freie Stücke.

freie Aktionäre

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Freie Aktionäre auch außenstehende Aktionäre, sind Aktionäre aus dem free float, die nicht einem strategischen Großaktionär zugerechnet werden. Freie Aktionäre dürfen nicht finanziell benachteiligt werden, obwohl sie nur wenig Kontrolle über die Firma ausüben können.

freie Makler

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Freie Makler sind an den deutschen Börsen zugelassene Kaufleute, die Kundenaufträge gegen Provision vermitteln und auch Geschäfte auf eigene Rechnung betreiben. Freie Makler dürfen nicht an der amtlichen Kursfeststellung teilnehmen, den dies übernehmen die Kursmakler. Ansonsten sind sie aber in allen Marktsegmenten tätig.

free retention

17. Februar 2014 von Philipp Haas

free retention ist ein Instrument, das im Rahmen eines going public eingesetzt werden kann. Mit der free retention kann die konsortialführende Bank mit Einverständnis des Emittenten den einzelnen Konsortialmitgliedern Aktien zur freien Verfügung stellen. Damit können Anlager von den einzelnen Banken des Konsortiums individuell und außerhalb des eigentlichen Zeichnungsverfahrens bedient werden. Normalerweise werden nicht mehr als 2-5% der Aktien für die free retention verwendet und es kommt auch eher selten vor.

free float

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der free float ist der Anteil frei handelbarer Aktien eines Unternehmens, die nicht von einem strategischem Großinvestor gehalten werden. Der free float ist wichtig für die Aufnahme in einen Index, da nur dieser zu errechneten Marktkapitalisierung für den DAX oder MDAX beiträgt. Indexfonds (ETF´s) müssen Aktienindex ja nachbilden und wenn eine AG bei hoher Marktkapitalisierung nur einen geringen free float aufweist, würde das bei einer DAX Aufnahme die Kurse künstlich aufblähen. Zu einer fairen Kursfeststellungist also ein normaler free float von mindestens 30-40% wichtig, da sonst die Kurse von strategishcen Investoren zu leicht beeinflusst werden. Bei einem free float unter 25% können (Sperrminorität) […]

franco courtage

17. Februar 2014 von Philipp Haas

franco courtage bedeutet, dass eine Transaktion oder Geschäft ohne Provision erfolgt.

forward rate agreement

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die forward rate agreement (FRA) ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien über einen für einen bestimmten Zeitraum verbindlichen Zinssatz. Bei einem forward rate agreement werden die Zinsen auf einen bestimmten Nominalbetrag bezogen und dann verrechnet, ohne das Kapital zur Verfügung gestellt wird. Die Finanzierungskosten setzten sich dabei aus dem FRA Zinssatz und der Marge für die Bank zusammen. Durch den Kauf einer forward rate agreement kann das Risiko steigender und durch den Verkauf das Risiko sinkender Zinsen abgesichert werden. Zu Beginn der Zinsperiode wird ein Referenzzinsatz wie EURIOBOR oder LIBOR vereinbart und die jeweilige Differenz zum vereinbarten forward rate agreement in bar ausgeglichen. Folgende […]

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In meinem Buch steht (fast) alles drin… ;)

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