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investresearch.net

Der Investmentblog von Philipp Haas

Geldschöpfungsmultiplikator

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldschöpfungsmultiplikator ist die Geldmenge (M1, M2, M3) dividiert durch die monetäre Basis B (Zentralbankgeld). Es wird also gemessen, wie viel neues Geld aus dem Zentralbankgeld geschaffen wird und ist ein wichtige Indikator für die Inflation.

Geldpolitik

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldpolitik ist die Summe aller Maßnahmen zur Geld und Kreditversorgung, sowie der Geldmengensteuerung einer Volkswirtschaft mit dem Ziel die Stabilität den inneren und äußeren Geldwertes zu erhalten. Träger der Geldpolitik im Euroraum ist die EZB, die die Geldpolitik des EZB Rates in Zusammenarbeit mit den nationalen Notenbanken umsetzt. Mittel der Geldpolitik Die Geldpolitik umfasst dabei drei wichtige Stellschrauben: Offenmarktgeschäfte, d.h. das Kaufen und Verkaufen von Währungen und Anleihen um dien Preis derer zu beeinflussen Einlagefazilitäten für die Banken über die drei Zinssätze (Spitzenrefinanzierungsfazilität, Hauptrefinanzierungsfazilität und Einlagefazilität) der EZB Mindestreservepolitik für die Banken, d.h. wie viel Eigenkapital für neue Kredite hinterlegt […]

Geldmengenziel

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Zentralbanken definieren jeweils ein Geldmengenziel, d.h. der Prozentsatz um den sich die Geldmenge verändern soll. Die Geldmenge soll um das wirtschaftliche Wachstum plus dem Inflationziel wachsen. Dabei orientiert sich die EZB an der Geldmenge M3. Das Geldmengenziel ist dabei ein Referenzwert, das nie genau getroffen werden kann und kurzfristige Abweichungen werden toleriert. Über die Geldpolitik der EZB kann die Geldmenge gesteuert werden.

Geldmenge

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldmenge bezeichnet das Geld, das sich im Umlauf befindet und nicht das Vermögen. Es kann nach drei Kategorien eingeteilt werden: Geldmenge M1 Die Geldmenge M1 umfasst die physischen Banknoten, die sich im Umfeld befinden, sowie täglich fällige Einlagen (Sichteinlagen, wie Girokonten und Tagesgeld), sowie dem Zentralbankgeldbestand der Banken. Geldmenge M2 Die Geldmenge M2 setzt sich aus mM plus Einlagen mit Laufzeit bis zwei Jahren (Festgeld) und Einlagen mit einer Kündigungsfrist bis zu 3 Monaten (Bsp Sparbuch). Geldmenge M3 M3 setzt sich aus M2, sowie Repogeschäften, Geldmarktfondsanteilen und Geldmarktpapieren, sowie Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren

Geldmarktsätze

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldmarktsätze sind die Zinssätze am Geldmarkt, die nach der Laufzeit sich unterscheiden. Beim EURIBOR gibt es beispielsweise für jede Laufzeit einen unterschiedlichen Geldmarktsatz. Die Geldmarktsätze richten sich nach Angebot und Nachfrage, sowie nach Maßnahmen der EZB durch die Offenmarktpolitik. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht die Geldmarktsätze täglich.

Geldmarktpapiere

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldmarktpapiere sind Schatzwechsel, die zur kurzfristigen Liquiditätsaufnahme gedacht sind. Dazu gehören Commercial Papers und unverzinste Schatzanweisungen des Bundes.  

Geldmarktnahe Fonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldmarktnahe Fonds sind eine Hybridvariante aus Geldmarktfonds und Anleihenfonds, indem sie maximal 49% in Geldmarktpapiere investieren und den Rest in kurzläufige Anleihen und Cash.

Geldmarktfonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die am Geldmarkt in Geldmarktpapiere investieren, wodurch Investoren Zugang zum Geldmarkt erhalten. Geldmarktfonds eignen sich zur kurzfristigen Kapitalanlage und auch bei hoher Risikoaversion, da die Schwankungen sehr niedrig sind, dafür aber auch die Rendite entsprechend niedrig ausfällt. Die Anlagen der Kunden werden auf täglich verfügbaren Investmentkonten geführt und Zinsen täglich gutgeschrieben. Der Nachteil von Geldmarktfonds im Vergleich zu Tagesgeld ist, dass Ausgabeaufschläge und Managementgebühren fällig werden.

Geldmarkt

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldmarkt umfasst den Handel von kurzfristigen Schuldverschreibungen bis ca. einem Jahr Laufzeit. Geldmarktgeschäfte dienen weniger der Kapitalanlage, wie der Anleihenmarkt, sondern mehr dem kurzfristigen Liquiditätsmanagement. Am Geldmarkt beteiligen sich weniger Privatanleger (eher über Geldmarktfonds), sondern mehr Banken, institutionelle Anleger und Industrieunternehmen. Am Geldmarkt werden Geldmarktpapiere und kurzfristige Forderungen gehandelt: Tagesgeld Monatsgeld und Termingeld Zentralbankgeld (Einlage Fazilität) Commercial Papers und Wechsel Geldmarktderivate (Forward Rate Agreements etc.)   Geldmarkt zwischen Banken und Zentralbank Banken fragen nach Zentralbankgeld um ihre Mindestreserveverpflichtung zu erfüllen oder sie verleihen Zentralbankgeld, um Überschussreservern anzulegen. Sie managen ihre Liquidität damit meist mit der Zentralbank oder untereinander. Der eigentliche Geldmarkt zwischen […]

Geldkurs

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldkurs entspricht dem bid und besagt, dass zu diesem Kurs jemand bereit ist das Wertpapier zu kaufen, d.h. es besteht Nachfrage.

Geldexport

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldexport ist die Geldanlage inländischer Kreditinstitute und Privatpersonen im Ausland in Form von Sichteinlagen und Termineinlagen (Festgeld), sowie Geldmarktpapieren.

Geld

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geld ist das innerhalb einer Volkswirtschaft allgemein anerkanntes mit Annahmezwang zum Nominalwert versehende gesetzliche Zahlungsmittel. Geld liegt in physischer Form als Münzgeld und Banknoten vor und kann sich auch als Recheneinheit bei Banken befinden (Buchgeld). Geld erleichtert Transaktionen, da es überall verwendet werden kann und dient auch der Wertaufbewahrung und Erhalt. Das Geld wird von der Zentralbank eines Landes ausgegeben, die mit dem Geldzufuhr die Inflation steuern will. Das Geld und offizielle Zahlungsmittel in Deutschland ist der Euro.

Gegengeschäft

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Möglichkeit eines Gegengeschäftes besagt, dass Termingeschäfte erfüllt werden können, aber nicht müssen. Mittels eines Gegengeschäftes lässt sich eine Position glattstellen, wodurch man nicht mehr zu einer Lieferung verpflichtet ist. Um ein erfolgreiches Gegengeschäft zu tätigen, muss man den gleichen Kontrakt in der gleiche Menge einmal kaufen und einmal verkaufen. Da der Vertragspartner immer die Börse ist, lässt sich so die Position gegenrechnen, sprich auflösen. An Terminbörsen werden bis zu 99% der Trades durch Gegengeschäfte geschlossen.

Geberseite

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geberseite ist der Verkäufer eines Wertpapieres an der Börse.

Garantiefonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Garantiefonds begrenzen den Verlust oder garantieren die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals zum Laufzeitende. Dadurch wird aber meist das upside begrenzt. Es gibt drei Arten von Garantiefonds: Reine Garantiefonds garantieren eine Rückzahlung zu 100% am Laufzeitende. Es handelt sich also um ein Investment mit Money-Back-Garantie. Diese Garantie wird erreicht, indem der größte teil des Vermögens in festverzinsliche Wertpapiere angelegt wird, während ein kleiner Rest in Optionen mit Hebelwirkung platziert wird. Garantiefonds auf beispielsweise den EuroStoxx investieren nicht in diesen Index sondern erwerben nur eine Option darauf. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind Garantiefonds wenig attraktiv, da praktisch das gesamte Vermögen in Anleihen angekegt werden muss und etwaige […]

Gap

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Gap ist die Ursache eines Kurssprung zwischen Schlusskurs und Eröffnung. Bei einem gap gibt es für einen großen Kursbereich keine offiziellen Umsätze, da der Kurssprung oder Absturz außerhalb der Börsenöffnungszeiten stattgefunden hat, wodurch sich charttechnsich ein Gap bildet. Ein Gap kann im normalen Handel relativ schnell geschlossen (sprich überwunden werden) werden, weil in diesem Bereich meist recht wenig Orders vorliegen. Wenn beispielsweise ein gap zwischen 31 und 35 Euro vorliegt, dann kann die Aktie von 31 relativ schnell auf 35 Euro steigen, da es zuvor zu einem Kursabsturz von 25 auf 31 Euro gekommen ist und es deshalb in […]

Galeriebesucher

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Galeriebesucher sind Zuschauer an einer Präsenzbörse, die das Geschehen aus einer extra eingerichteten Galerie beobachten können. Galeriebesucher dürfen aber im Gegensatz zu Börsenbesuchern nicht auf das Parkett oder am Börsenhandel teilnehmen.

GAAP

17. Februar 2014 von Philipp Haas

GAAP steht für Generally Accepted Accounting Principles. Das Ziel von GAAP, der amerikanischen nicht gesetzlich bestimmten Rechnungslegungsnorm, ist die tatsächliche Vermögenslage für den Aktionär darzulegen, um den Gewinn pro Periode möglichst gut festzustellen, da dieser wichtig für die fundamentale Aktienanalyse ist. Bei GAAP oder US-GAAP wird daher auf die Bildung von stillen Reserven weitestgehend verzichtet.

G8

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die G8 sind eine Gruppe der acht führenden Industrienationen der Welt. Zu den G8 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, USA und Russland.

Futurefonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Futurefonds investieren ihr Kapital in Termingeschäfte an Terminbörsen. Futurefonds gehen dabei ein höheres Risiko als normale Aktienfonds ein, da sie Hebel benutzten, jedoch gehen sie auch short und können dadurch bei der Portfoliokonstruktion einen unkorrelierten Perfomancebeitrag leisten. Futurefonds weisen ein ähnliches Chance-Risikoprofil wie hedge funds auf, sind aber auf Terminmärkte begrenzt.

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investresearch FINANZPOST: Verpasse keine Aktienvideos und Einschätzungen von Philipp Haas

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In meinem Buch steht (fast) alles drin… ;)

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