Good till date Auftrag ist ein Wertpapierauftrag, bei dem man die Gültigkeit individuell einstellen kann, d.h. man wählt das Datum aus, wie lange die Order aktiv bleiben soll.
good till cancelled Auftrag (GTC)
Der good till cancelled Auftrag hat die maximale Gültigkeit bei einem Wertpapierauftrag. Bei Interactive Brokers wird er auch mit GTC abgekürzt. Ein good till cancelled Auftrag sollte mal bei Gültigkeit von Stopp Loss Orders einstellen, sowie für Orders zum Abfischen aufgrund einer fundamentalen Aktienanalyse.
Goldzertifikat
Ein Goldzertifikat ist eine Urkunde, die einen Lieferanspruch auf eine bestimmte Menge an Gold in Form von Goldbarren oder Goldmünzen verbrieft. Da der Erwerber nicht direkter Eigentümer des Goldes ist, ließe sich bei Mehrwertsteuerpflichtigkeit, diese umgehen. Deshalb werden Goldzertifikate außerhalb von Deutschland emittiert. Der Nachteil von Goldzertifikaten ist, dass man das Emittentenrisiko trägt, d.h. bei einer Insolvenz der ausgebenden Bank, was in einem Risikoszenario durchaus möglich ist, kann der Wert des Goldzertifikates verfallen. Eine Alternative zu Goldzertifikaten sind Gold ETC´s, für die jedoch Lagerkosten des Goldes anfallen, da man hier direkt Gold erwirbt und nicht nur den Anspruch darauf.
Goldklausel
Eine Goldklausel ist die Vereinbarung eine Schuld in Gold oder Goldwert zu begleichen.
Goldene Aktie
In vielen europäischen Ländern standen Firmen noch lange unter staatlicher Kontrolle, wie die Telekomindustrie. In den 90er Jahren wurde diese Sektoren privatisiert, jedoch sicherte sich der Staat oft mittels einer goldenen Aktie besondere Rechte, teilweise auch Vetorechte. Häufig stehen bei der staatlichen Einflussnahme nich ökönomische Aspekte im Vordergrund, sondern eher der Schutz von Arbeitsplätzen und know-how. In England und Frankreich wird die „Goldene Aktie“ oft in der Rüstungsindustrie eingesetzt, und erlaubt dem Staat Anteilsverschiebungen unter den Aktionären zu kontrollieren, d.h. der Staat kann mitreden, wenn ein Großinvestor seinen Anteil erhöhen möchte. Dies wird inzwischen von der EU stark kritisiert, da […]
golden handcuff
Als golden handcuff, goldene Handschellen übersetzt, wird einerseits die lukrative Entlohnung von Führungskräften bezeichnet um sie lange an das UNternehmenzu binden, andererseits auch der lock-in effect von langfristigen Geschäftsbeziehungen, die man nur teuer wechseln kann.
Goldanleihe
Eine Goldanleihe ist eine Anleihe, deren Tilgung und Verzinsung nach dem Goldwert berechnet werden soll. In echten Krisenzeiten wurden solche Regelungen aber von staatlicher Regelung oft außer Kraft gesetzt, weswegen ein Kauf von physischen Kauf für die Notreserve eines Portfolios zu bevorzugen ist.
Gold
Gold ist ein Edelmetall, dass schon seit Jahrtausenden eine Verwendung als Zahlungsmittel und Schmuck genießt. Gold hat nur einen geringen wirtschaftlichen Verwendungsnutzen und wird vor allem als Kapitalreserve und Statussymbol verwendet. Die Wertschätzung für Gold und auch die bedien anderen Edelmetalle Platin und Silber, die immerhin auch in Produkten benötigt werden ist noch rational völlig zu erklären. Obwohl Gold keine Zinsen abwirft hat es aufgrund seines begrenzten Vorkommens seine Kaufkraft seit Jahrtausenden behalten. Dabei dürfte das gesamte von Menschenhand geförderte Gold einen Würfel mit 20m Seitenlänge nicht übersteigen. In vielen Portfolios wird Gold als Notreserve und zur Diversifizierung eingesetzt. Gold wird dabei vor allem […]
Going Public Optionsanleihe
Eine Going Public Optionsanleihe dient als günstiges Finanzierungsmittel in der Vorbereitungszeit eines IPO. Die Going Public Optionsanleihe wird begeben um sich noch frisches Kapital bis zum Börsengang zu besorgen. Der Zins liegt unter dem Marktniveau, aber dafür hat de Eigentümer das Recht in Aktien zu einem vorher festgelegten Verhältnis umzuwandeln. Wenn es doch zu keinem going public kommt, erfolgt eine Rückzahlung zum Marktzinsniveau. Die Vorteile für den Emittenten ist also Beschaffung von relativ günstigen Kapital und eine Vorplatzierung von Aktien. Die Going Public Optionsanleihe kann also mit einem Wandeldarlehen (Darlehen wird in Eigenkapital gewandelt) bei Start-Ups verglichen werden.
going public
Als going public bezeichnet man die Zulassung von Aktien zum Börsenhandel bei einer AG, die vorher nicht börsennotiert war. Dies wird auch IPO (Initial Public Offering genannt).
going private
Als ein going private bezeichnet man den Vorgang, wenn ein Investor die Aktien einer AG aufkauft und danach auch die Möglichkeit des squezze-out nutzt um die Börsennotierung aufzuheben. Ein going private ist also mit einem Delisting verbunden und die neuen Eigentümer verkaufen teilweise Anteile oder richten die Firma neu aus, mit dem Ziel sie in einigen Jahren teuer wieder an die Börse zu bringen.
GmbH
GmbH ist die Abkürzung für Gesellschaft mit beschränkter Haftung und ist die Standardform einer Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung.. Der Vorteil einer GmbH ist, dass die Haftung auf das Stammkapital (Mindestens 25.000 Euro) begrenzt ist.
Glockenkurve
Die Glockenkurve ist eine Verteilungsfunktion in der Statistik für stetige Zufallsvariabeln. Die größte Bedeutung hat dabei die Glockenkurve der Normalverteilung, worauf die Renditerwartungen von Wertpapieren nach dem Black Scholes Modell beispielsweise beruhen.
Globalurkunden
Globalurkunden sind Sammelurkunden für Wertpapiere. Globalurkunden dienen als Großstücke für Großanleger, so dass ein Teil der Wertpapiere als Sammelurkunden zusammengefasst gedruckt und hinterlegt werden kann.
Globalisierung
Die Globalisierung umschreibt die zunehmende Vernetzung der Welt und des Wirtschaftslebens. Wichtige Ereignisse in einem Land haben aufgrund der hohen Vernetzung des Handels und der Schnelligkeit der Informationstechnolgie auch Auswirkungen auf der ganzen Welt. Die Globalisierung trägt auch zu einem globalen Wettbewerb der Länder und Menschen bei, was nicht von allen begrüßt wird.
Globalaktie
Eine Globalaktie ist eine Sammelurkunde über eine größere Anzahl von Einzelaktien. Globalaktien werden für Großaktionäre emittiert und sind normalerweise nicht an der Börse handelbar.
Global Titans Index
Der Global Titans Index umfasst die Werte der 50 weltweit größten agierenden Unternehmen, die ca 50% ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften. Dadurch kann der Global Titans Index als ein Indikator für den Zusatnd der Weltwirtschaft gesehen werden. Der Global Titans Index wurde 1999 von der Dow Jones Company erstmals veröffentlicht. Anfang 2014 umfasst der Global Titans Index folgende Werte: APPLE INC Vereinigte Staaten Technologie EXXON MOBIL CORP Vereinigte Staaten Öl und Gas GOOGLE INC. CL A Vereinigte Staaten Technologie MICROSOFT CORP. Vereinigte Staaten Technologie JOHNSON & JOHNSON ORD Vereinigte Staaten Gesundheitswesen GENERAL ELECTRIC CO. Vereinigte Staaten Industriegüter und Dienstleistungen NESTLE S.A. Schweiz Nahrungsmittel und […]
Global Player
Global Player sind weltweit agierende Unternehmen, die einen Großteil ihrer Umsätze auch im Ausland erzielen.
gleitender Durchschnitt
Gleitende Durchschnitte geben den Durchschnittskurs an einem Tag aus den letzten Tagen wieder, was zu einer „smootheren“ Chartlinie führt. Der gleitender Durchschnitt wird meist auf 10, 20, 50 und 200 Tage berechnet. Wenn der Aktienkurs einen gleitenden Durchschnitt von unten durchbricht ist das ein positives Signal, umgekehrt ein negatives Signal. Mit den gleitenden Durchschnitten, lassen sich Trends glätten und Kursbewegungen auf einer ruhigeren Basis verfolgen. In der untenstehenden Grafik kann man an der orangen und blauen Linie zwie gleitende Durchschnitte erkennen. Es zeigt sich, dass man mit diesen Chartindikatoren Ausbrüche zumindest erahnen kann.
Gläubigerschutz
Gläubigerschutz in Deutschland dient der Sicherung der Ansprüche von Gläubigern. Dazu gehören entsprechende Gesetzte und Insolvenzverordnungen, aber auch die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung. In der USA wird hingegen unter Gläubigerschutz der Schutz des Unternehmens vor den Gläubigern mit Chapter 11 verstanden.
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