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investresearch.net

Der Investmentblog von Philipp Haas

Geldexport

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldexport ist die Geldanlage inländischer Kreditinstitute und Privatpersonen im Ausland in Form von Sichteinlagen und Termineinlagen (Festgeld), sowie Geldmarktpapieren.

Geld

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geld ist das innerhalb einer Volkswirtschaft allgemein anerkanntes mit Annahmezwang zum Nominalwert versehende gesetzliche Zahlungsmittel. Geld liegt in physischer Form als Münzgeld und Banknoten vor und kann sich auch als Recheneinheit bei Banken befinden (Buchgeld). Geld erleichtert Transaktionen, da es überall verwendet werden kann und dient auch der Wertaufbewahrung und Erhalt. Das Geld wird von der Zentralbank eines Landes ausgegeben, die mit dem Geldzufuhr die Inflation steuern will. Das Geld und offizielle Zahlungsmittel in Deutschland ist der Euro.

Gegengeschäft

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Möglichkeit eines Gegengeschäftes besagt, dass Termingeschäfte erfüllt werden können, aber nicht müssen. Mittels eines Gegengeschäftes lässt sich eine Position glattstellen, wodurch man nicht mehr zu einer Lieferung verpflichtet ist. Um ein erfolgreiches Gegengeschäft zu tätigen, muss man den gleichen Kontrakt in der gleiche Menge einmal kaufen und einmal verkaufen. Da der Vertragspartner immer die Börse ist, lässt sich so die Position gegenrechnen, sprich auflösen. An Terminbörsen werden bis zu 99% der Trades durch Gegengeschäfte geschlossen.

Geberseite

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geberseite ist der Verkäufer eines Wertpapieres an der Börse.

Garantiefonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Garantiefonds begrenzen den Verlust oder garantieren die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals zum Laufzeitende. Dadurch wird aber meist das upside begrenzt. Es gibt drei Arten von Garantiefonds: Reine Garantiefonds garantieren eine Rückzahlung zu 100% am Laufzeitende. Es handelt sich also um ein Investment mit Money-Back-Garantie. Diese Garantie wird erreicht, indem der größte teil des Vermögens in festverzinsliche Wertpapiere angelegt wird, während ein kleiner Rest in Optionen mit Hebelwirkung platziert wird. Garantiefonds auf beispielsweise den EuroStoxx investieren nicht in diesen Index sondern erwerben nur eine Option darauf. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind Garantiefonds wenig attraktiv, da praktisch das gesamte Vermögen in Anleihen angekegt werden muss und etwaige […]

Gap

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Gap ist die Ursache eines Kurssprung zwischen Schlusskurs und Eröffnung. Bei einem gap gibt es für einen großen Kursbereich keine offiziellen Umsätze, da der Kurssprung oder Absturz außerhalb der Börsenöffnungszeiten stattgefunden hat, wodurch sich charttechnsich ein Gap bildet. Ein Gap kann im normalen Handel relativ schnell geschlossen (sprich überwunden werden) werden, weil in diesem Bereich meist recht wenig Orders vorliegen. Wenn beispielsweise ein gap zwischen 31 und 35 Euro vorliegt, dann kann die Aktie von 31 relativ schnell auf 35 Euro steigen, da es zuvor zu einem Kursabsturz von 25 auf 31 Euro gekommen ist und es deshalb in […]

Galeriebesucher

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Galeriebesucher sind Zuschauer an einer Präsenzbörse, die das Geschehen aus einer extra eingerichteten Galerie beobachten können. Galeriebesucher dürfen aber im Gegensatz zu Börsenbesuchern nicht auf das Parkett oder am Börsenhandel teilnehmen.

GAAP

17. Februar 2014 von Philipp Haas

GAAP steht für Generally Accepted Accounting Principles. Das Ziel von GAAP, der amerikanischen nicht gesetzlich bestimmten Rechnungslegungsnorm, ist die tatsächliche Vermögenslage für den Aktionär darzulegen, um den Gewinn pro Periode möglichst gut festzustellen, da dieser wichtig für die fundamentale Aktienanalyse ist. Bei GAAP oder US-GAAP wird daher auf die Bildung von stillen Reserven weitestgehend verzichtet.

G8

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die G8 sind eine Gruppe der acht führenden Industrienationen der Welt. Zu den G8 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, USA und Russland.

Futurefonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Futurefonds investieren ihr Kapital in Termingeschäfte an Terminbörsen. Futurefonds gehen dabei ein höheres Risiko als normale Aktienfonds ein, da sie Hebel benutzten, jedoch gehen sie auch short und können dadurch bei der Portfoliokonstruktion einen unkorrelierten Perfomancebeitrag leisten. Futurefonds weisen ein ähnliches Chance-Risikoprofil wie hedge funds auf, sind aber auf Terminmärkte begrenzt.

Fusion

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Eine Fusion ist der Verschmelzung von zwei eigenständigen Firmen zu einem neuen Unternehmen. Die Fusion kann rechtlich durch Aufnahme erfolgen, oder durch eine Neugründung.

Fungibilität

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als Fungibilität bezeichnet man das gegenseitige Austauschen und die Ersetzbarkeit von Handelsobjekten, was einen standardisierten Handel an Börsen ermöglicht. Fungibilität verzichtet auf eine Individualität durch eine mengen – und qualitätsmäßige Angleichung, was die Voraussetzung für eine Marktgängigkeit, d.h. einen Börsenhandel ist.

fungibel

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als fungibel bezeichnet man die börsenmäßige Handelbarkeit eines Assets, das auf einer Standardisierung und Börsenzulassung beruht (Fungibilität). Eine BMW Aktie ist fungibel, während das Mehrfamilienhaus an der Ecke nicht fungibel, da nicht standardisiert handelbar, ist.  

Fundraising

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Das Fundraising erfolgt vor dem Start eines Investmentfonds, indem das Fondsmanagement versucht Investoren von einer Investition in den neuen Fund zu überzeugen. Zu einem erfolgreichen Fundraising gehört ein guter persönlicher Track-Record und eine gute Vernetzung zu potentiellen Investoren oder Fondspickern und Dachfonds. Vor allem das Fundraising des ersten Funds einer Beteiligungsgesellschaft ist äußerst schwierig, denn wenn der erste Fond gut läuft kommen weitere Investoren meist von alleine.

Fundamentale Aktienanalyse

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die fundamentale Aktienanalyse analysiert Aktien und Unternehmen nach ihrem fundamentalen Wert. Bestandteile der fundamentale Aktienanalyse Der nachweislich größte Erklärungsfaktor für die Entwicklung von Aktienpreisen ist die Entwicklung und der Wert des Gewinns pro Aktie. Mit der fundamentale Aktienanalyse versuchen Value Investoren die Entwicklung des Gewinns  zu schätzten und analysieren dafür die Branche und das Unternehmen nicht nur auf harte Finanzkennzahlen, sondern auch auf weiche Faktoren wie Management,  Marke und Zukunftsfähigkeit des Business Models. Wichtige Bestandteile der fundamentalen Aktienanalyse sind aber natürlich auch die vergangenen Jahresabschlüsse und Quartalsberichte des Unternehmens. Vorgehensweise bei der fundamentalen Aktienanalyse Aus der wichtigsten Kennzahl, des Gewinns Pro […]

Frühzeichnerphase

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Während der Frühzeichnerphase können Interessenten, die bereits frühzeitig zeichnen bei der späteren Emissionszuteilung bevorzugt werden. Damit haben Investoren der Frühzeichnerphase höhere Chancen Aktien zu erhalten, selbst wenn diese massiv überzeichnet sind.

Frühindikator

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Frühindikator ist ein volkswirtschaftlicher Indikator, der die Entwicklung der Wirtschaft vorab voraus zusagen versucht. Üblicherweise werden Absichten interviewt und Daten analysiert, die auf die Zukunft gerichtet sind, wie Auftragseingänge. Ein Beispiel für einen Frühindikator wären auch der ifo Geschätfsklima Index und der Einkaufsmanager Index. Da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, können Frühindikator das Börsenklima und die Kurse beeinflussen.

frontrunning

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als frontrunning wird bezeichnet, wenn Mitarbeiter einer Bank oder eines Brokers von großen Kundenorders etwas mitbekommen und daraufhin zuvor selber auf das eigene Konto kaufen oder verkaufen. In Deutschland ist frontrunning illegal, jedoch ist es international ein rechtlicher Graubereich, da es sich nicht um Insider Informationen aus der Firma handelt, sondern um Informationen über Kaufabsichten. Beispielsweise bekommt die Private Wealth Abteilung einer Bank den Auftrag 1 Mio Axel Springer Aktien zu kaufen. Es ist davon auszugehen, dass diese Order den Kurs positiv beeinflusst. Beim frontrunning würde ein Mitarbeiter der Bank einige Aktien zuvor selber kaufen und diese dann nachher mit Gewinn an […]

Fristenkongruenz

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Fristenkongruenz ist die betrags- und laufzeitabhängige Übereinstimmung von Forderungen und Verbindlichkeiten. D.h. man versucht, dass sie erwartbare Zahlungen und Einkünfte immer gegnrechnen um zuviel oder zuwenig Liquidität in der Firma zu vermeiden. Die Fristenkongruenz hat hohe Bedeutung für das Liquiditätsmanagement und wird den Finanzierungsregeln zugerechnet.

Fremdwährungskonto

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Fremdwährungskonto ist ein Konto bei einer Bank, das nicht auf die lokale Währung lautet, sondern auf eine internationale Währung wie Dollar oder Yen.

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In meinem Buch steht (fast) alles drin… ;)

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