Strangles sind eine Kombination aus put und call Optionen, ähnlich wie ein Straddle. Anders als dieser, variieren sie jedoch im Strikepreis, der out of the money ist. Dadurch ist weniger Kapitaleinsatz nötig, jedoch muss die Schwankung des underlying noch größer sein, als beim Straddle.
Straddle
Ein Straddle besteht aus einer gleichgewichteten Kombination aus Kauf- und Verkaufsoptionen, mit gleicher Laufzeit und underlying. Der Strikepreis ist normalerweise at the money. Bei einem Straddle profitiert der Käufer von stark schwankenden Kurse, egal in welche Richtung. Die Kurse müssen aber stärker steigen oder fallen, als bei einer Call Option alleine, da ja noch die Prämie der gegenläufigen Option verdient werden muss.
Stop loss order
Eine Stop loss order ist ein Börsenverkausauftrag zur Verlustbegrenzung oder Gewinnmitnahme. Bei der Stop loss order wird ein Stoppreis definiert und wenn dieser von dem Wertpapiere erreicht wird, wird die Aktie unlimitiert auf den Markt geworfen. Dadurch kann man seine Verluste begrenzen, da man ein vorher definiertes maximal tolerierbares Verlustlevel festlegen kann. Stop loss order sollte man aber an die jeweilige Volatilität des Wertes anpassen und auch nur bei liquide gehandelten Werten verwenden. Eine gute Alternative ist auch ein Alert, dass man beim Erreichen eines bestimmten Preises eine Email bekommt, worauf man dann reagieren kann. Eine beliebte Taktik ist nämlich auch das Abfischen […]
Stockdividende
Eine Stockdividende ist eine Dividende in Form von Aktien statt einer Bardividende. Durch die Stockdividende entfällt die Liquiditätsbelastung der Bardividende und das Eigenkapital erhöht sich. Die Stockdividende wird in einigen Staaten steuerlich besser gestellt als die Bardividende. In Deutschland zahlt zum Beispiel Patrizia Immobilien eine Stockdividende.
stock options
Die stock options sind Aktienoptionen, die oft auch für Mitarbeiterincentivierung und Entlohung eingesetzt werden. Über stock options erhalten die Mitarbeiter das Recht zu einem bestimmten Preis Aktien des Arbeitgebers zu bekommen, d.h. die Optionen sind nur dann etwas wert, wenn der Basispreis über dem Strikepreis der Option liegt. Dabei ist der Strikepreis entscheidend, wie hoch der Wert und die Incentivierung ist, denn idealerweise liegt er relativ hoch, damit auch wirklich nur sehr gute Leistung der Firma entlohnt wird. Gerade bei Start-Ups und Technologieunternehmen werden stock options genutzt um hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter mit diesen stock options anzuwerben.
Stock index future
Ein stock index future ist ein Instrument für börsenmäßig getätigte Termingeschäfte mit Kontrakten von Aktienindexen, wie beispielsweise Futures auf den DAX oder EuroStoxx 50.
stock exchange
Eine stock exchange ist eine amerikanische Bezeichnung für eine Wertpapierbörse.
stock
Stock ist eine englische Bezeichnung für eine Aktie oder auch das Aktienkapital.
Stimmschein
Der Stimmschein ist die Voraussetzung für die Ausübung des Stimmrechts auf der Hauptversammlung einer AG und wird je nach Anzahl der hinterlegten Aktien auf die entsprechende Stimmenzahl ausgestellt.
Stimmrechtsbeschränkung
Die Stimmrechtsbeschränkung ist nach dem Aktiengesetz festgelegte Beschränkung des Stimmrechts eines Aktionärs auf der Hauptversammlung, was für den Fall vorgesehen werden kann, wenn ein Großaktionär einen sehr großen Anteil am Grundkapital hält.
Stillhalter
Der Stillhalter ist der Verkäufer einer Option. Gegen eine Prämie verpflichtet sich der Stillhalter, die Wahl des Optionskäufers abzuwarten, ob dieser das erworbene Optionsrecht ausüben wird oder nicht. Stillhalter in Wertpapieren sind also der Verkäufer und call writer einer Option.
stille Reserven
Stille Reserven sind in der Bilanz nicht ausgewiesenes Eigenkapital. Stille Reserven entstehen durch Unterbewertung von Assets, wie beispielsweise Immobilien, die nicht hoch geschrieben werden, oder Maschinen, die aggressiv abgeschrieben werden. Der Wert der Firma mit hohen stille Reserven ist also höher, als das ausgewiesene Eigenkapital.
steuerfreie Wertpapiere
Steuerfreie Wertpapiere sind Schuldverschreibungen, deren Zinsen von der Einkommenssteuer und der Körperschaftsteuer befreit sind.
Steuern
Steuern sind Abgabeleistungen von natürlichen Personen und juristischen Personen, für die es keine direkte Gegenleistung gibt, sondern der Staat Dienstleistungen für die Allgemeinheit bereitstellt. Viele Märkte wie beispielsweise die Polizei könnte sich auf einem privaten Markt nicht finanzieren, da es zu einer Trittbrettfahrerproblematik kommt, da alle vom Schutz der Polizei profitieren, weswegen dies auch von allen mit Steuern nach ihrer Leistungsfähigkeit bezahlt werden soll. Die Höhe der Steuern richtet sich meist nach der Höhe des Einkommens oder des Umsatzes.
Step-up Anleihe
Die Step-up Anleihe zahlt in den ersten Laufzeitjahren einen niedrigeren Zinssatz, in der restlichen Laufzeit ist die Anleihe dafür mit einem hohen Zinssatz ausgestattet, Die Step-up Anleihe lohnt sich aus steuerlichen Sicht auch für Privatinvestoren, denn während man arbeitet muss man mehr Steuern zahlen und kann sich mit weniger Zinsen begnügen, während die hohen Zinsen dann in der Rentenphase ausgezahlt werden.
Start-Up Finanzierung
Da Start-Up´s anfangs keine oder wenige Umsätze finanzieren, sind sie auf externe Investoren wie Business Angels angewiesen, die Start-Up Finanzierung betreiben. Die Akteure und Summen verändern sich im Verlauf der Start-Up Finanzierung massiv. Die Start-Up Finanzierung kann dabei in folgende Phasen eingeteilt werden: Finanzierung durch die Gründer (0-50.000 Euro) Family, Friends and Fools (3 F´s) (10.000-100.000 Euro) Seed Capital von Business Angels (20.000-500.000 Euro) Series A von Venture Capital Unternehmen (500.-5 Mio Euro) Series B,C,D von Venture Capital Unternehmen und strategischen Investoren (2-50 Mio Euro) Expansion Finanzierung von late-stage VC und Private Equity Firmen (10-200 Mio. Euro) EXIT oder IPO und damit verbundene Finanzierung […]
Start-Up
Ein Start-Up ist ein sehr junges Unternehmen, welches vor kurzem gegründet worden ist und meist ein hohes Wachstum aber auch keine Profitabilität aufweist. Start-Up´s möchten Märkte und Produkte revolutionieren, sind dafür aber meist auf externes Kapital angewiesen (Start-up Finanzierung).
Stapelbestände
Stapelbestände sind die gestapelten Wertpapierbestände von Kassenvereinen, die im Gegensatz zu Handbeständen nicht bewegt werden. Stapelbestände erfordern daher geringeren Verwaltungsaufwand.
Standardwerte
Die Standardwerte sind Aktien bedeutender Unternehmen mit hohem standing, bekannter Marke und guter Ertragslage und vergleichbar mit den blue chips.
Standardabweichung
Die Standardabweichung ist ein Streuungsmaß in der Statistik und ein anderes Wort für die Volatilität.. Die Standardabweichung ist in der modernen Investmentanalyse ein wichtiges Risikomaß und gibt an, wie groß die erwartbare Schwankungsbreite des Assets ist.
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