Ein Gläubiger ist eine Privatperson oder Unternehmen, das einer anderen Partei einen Kredit gewährt. Ein Gläubiger ist beispielsweise auch der Eigentümer einer Anleihe, der einen Rückzahlungsanspruch gegenüber dem Schuldner hat. Gläubiger sind also immer Kreditgeber oder Berechtigte einer Leistung.
Glattstellung
Die Glattstellung ist der Ausgleich einer offenen Position durch Ausführung eines Gegengeschäfts oder eines Verkaufs. Die Glattstellung kommt vor allem bei Termingeschäften vor indem man eine long oder short Position durch ein Gegengeschäft ausgleicht und dadurch von der physischen Lieferung entbunden wird. Durch das Clearing Haus der Terminbörse wird der reibungslose Ablauf gewährleistet.
gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital ist das Nominalkapital einer Kapitalgesellschaft. Bei einer GmbH ist es das Stammkapital und bei einer AG das Grundkapital. Über das gezeichnete Kapital übt man Kontrolle bei eienr Kapitalgesellschaft aus und es bildet die Basis des Gründungskapitals.
Giftpillen
Um eine feindliche Übernahme zu verhindern, gibt es den Abwehrmechanismus der Giftpille. Mit Giftpillen wird die Übernahme erschwert, indem die bedrohte Firma andere Firmen aufkauft, die für den Angreifer unattraktiv sind oder eine Übernahme kartellrechtlich erschweren
Gewinnwarnung
Eine Gewinnwarnung wird von einem Unternehmen ausgegeben, wenn es den von ihm angepeilten Gewinn nicht erreichen wird. Eine Gewinnwarnung wird auch publiziert um vor wichtigen Finanzzahlen die Erwartungen der Marktteilnehmer zu senken und einen Kursrutsch abzuschwächen oder besser zu verteilen. Meist führt eine Gewinnwarnung aber auch zu einem Kursrutsch, vor allem wenn diese unerwartet kommt.
Gewinnvortrag
Ein Gewinnvortrag entsteht, wenn ein Bilanzgewinn des Vorjahres nicht voll ausgeschüttet wurde.
Gewinnverteilung
Unter Gewinnverteilung versteht man bei einer AG die Verwendung des Jahresüberschusses, d.h. seine Aufteilung in Form von Dividenden oder Gewinnrücklagen.
Gewinnschuldverschreibung
Eine Gewinnschuldverschreibung ist eine Schuldverschreibung, bei denen die Rechte der Gläubiger mit den Gewinnanteilen von Aktionären in Verbindung gebracht wird. Beispielsweise durch eine von der Dividende abhängige Zusatzverzinsung.
Gewinnrücklagen
Gewinnrücklagen werden gebildet, wenn erzielte Gewinne nicht ausgeschüttet werden, sondern im Unternehmen verbleiben. Die Gewinnrücklagen kann man dabei in vier Kategorien einteilen: Gesetzliche Rücklagen, beispielsweise bei einer UG ist man verpflichtet 25% des Jahresgewinns in gesetzliche Rücklagen einzuzahlen und beim Erreichen der 25.000 Euro Schwelle das Unternehmen in eine GmbH umzuwandeln. Satzungsgemäße Rücklagen, die aufgrund eines Gesellschaftsvertrages entstehen. Rücklagen für eigene Anteile Freie Gewinnrücklagen werden aus versteuertem Jahresgewinn gebildet
Gewinnrendite
Die Gewinnrendite ist der Kehrwert des KGV, d.h. der Gewinn Pro Aktie geteilt durch den Aktienkurs. Eine Gewinnrendite von 20% besagt, dass das KGV 5 beträgt.
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), im Englischen P&L ist einer der drei zentralen Bestandteile des Jahresabschlusses und des Geschäftsberichts.Aus der GuV kann man die Umsätze, Kosten und den Gewinn eines Unternehmens entnehmen. Gesamtkostenverfahren vs Umsatzkostenverfahren bei der GuV Eine Gewinn- und Verlustrechnung kann man nach dem Gesamtkostenverfahren und nach dem Umsatzkostenverfahren, sowie nach HGV und IFRS erstellen. Für die Ermittlung des Gewinns je Aktie hat sich das Umsatzkostenverfahren nach IFRS oder US-GAAP als am aussagekräftigsten erwiesen. Beim Umsatzkostenverfahren werden nur diejenigen Kosten der Periode gegenüber gestellt, die auch für die Umsätze in dieser Periode verantwortlich waren. Ein weiterer Unterschied ist, dass beim […]
Gewinnmitnahmen
Gewinnmitnahmen erfolgen, wenn nach starken Kurssteigerungen eine kurze Verschnaufpause oder Korrektur erfolgt, was einige Investoren dazu veranlasst ihre Gewinne mitzunehmen und anderweitig zu investieren, oder erst einmal abzuwarten.
Gewinngemeinschaft
Eine Gewinngemeinschaft ist die vertragliche Vereinbarung zwischen Unternehmen, ihren Gewinn ganz oder teilweise zur Aufteilung eines gemeinschaftlichen Gewinns zusammenzulegen.
Gewinnausschüttung
Die Gewinnausschüttung ist die Verteilung des Gewinnes an die Eigentümer einer Kapitalgesellschaft. Die Gewinnausschüttung erfolgt durch Auszahlung von Dividenden, Bonuszahlungen oder durch Aktienrückkaufprogramme aus Gesellschaftsmitteln. Mit der Gewinnausschüttungspolitik wird die Wechselwirkung zwischen Dividendenpolitik und Rücklagenpolitik betrieben.
Gewinnanspruch
Der Gewinnanspruch ist das Anrecht eines Aktionärs auf einen Teil des Jahresüberschuss über die Dividende.
Gewinnabführungsvertrag
Der Gewinnabführungsvertrag wird zwischen einem Konzern und seinen Tochterfirmen geschlossen und verpflichtet die Tochterfirma den gesamten Gewinn der Muttergesellschaft zukommen zu lassen. Der Gewinnabführungsvertrag ist daher ein zentraler Bestandteil im Konzernrecht.
Gewinn pro Aktie
Der Gewinn pro Aktie ist die wichtigste Kennzahl der fundamentalen Aktienanalyse. Mit dem Gewinn pro Aktie kann man das KGV berechnen indem man den Gewinn pro Aktie durch den Aktienkurs teilt. Der Gewinn pro Aktie wird nach Steuern angegeben und ist der Betrag den die Firma für einen Aktionär erwirtschaftet hat. Sie kann den Gewinn dann ausschütten oder im Unternehmen reinvestieren.
Gewinn
Der Gewinn ist die Differenz zwischen Leistung und Kosten in einer Periode. Unternehmen haben die Absicht einen möglichst großen Gewinn zu erzielen, um Wachstum oder Ausschüttungen für ihre Eigentümer zu ermöglichen.
Gewerbesteuer
Alle inländischen Betriebe mit Gewinnerzielungsabsicht unterliegen der Gewerbesteuer, die von den Gemeinden erhoben wird. Nicht gewerbesteuerpflichtig ist selbstständige Arbeit, Vermögensverwaltung, sowie Land und Forstwirtschaft. Die Besteuerungsgrundlage ist der Gewerbeertrag, der sich aus dem Steuerbilanzgewinn ergibt, wobei es zu Hinzurechnungen wie den Zinsen auf Dauerschulden kommt. Die Gewerbesteuer wird wie folgt berechnet: Gewerbeertrag x Steuermesszahl x Hebesatz = Gewrbesteuer Die Steuermesszahl ist einheitlich auf 3,5% festgelegt, während der Hebesatz von den Gemeinden individuell bestimmt wird. Im Durchschnitt liegt der Hebesatz bei ca. 400% und die dadurch entstehende GEwerbesteuer ist die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinden.
gespannter Kurs
Von einem gespannter Kurs spricht man, wenn der übliche bid-ask spread bei der Abrechnung von Devisen halbiert wird. Bei doppelt gespannten Kurs wird die Spanne geviertelt.
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