Ein Konzern ist der Zusammenschluss von mehreren rechtlich eigenständigen Gesellschaft, die aber einem Unternehmen zugerechnet werden, weswegen eine Konzern GuV und Konzernbilanz erstellt wird. Umgangsprachlich wird Konzern auch für eine große Firma verwendet. Der Konzern hat dabei eine Leitungsmacht über die verbundenen Unternehmen, darf aber diese nicht nachteilig für eventuell vorhandene Minderheitsaktionäre ausnutzen. Umsätze zwischen den verbundenen Firmen müssen dabei für die Konzernrechnung abgezogen werden
Konvertibilität
Freie Konvertibilität bedeutet, dass Devisen und Geld frei umgetauscht werden können und das zum jeweils aktuellen Devisenkurs. Die Konvertibilität kann von staatlicher Seite beschränkt werden und zwar zu Gunsten oder Ungunsten des Ausländers. Gründe Sind ein Schutz der eigenen Währung oder das Bestreben die Währung künstlich niedrig zu halten um Exporte zu erleichtern.
Konversion Anleihe
Die Konversion ist die Umwandlung einer bestehenden Anleihe in eine andere Anleihe mit geänderten Zinssatz oder anderen Tilgungsbedingungen. Eine Konversion wird meist zur Anpassung an sich ändernde Marktverhältnisse durchgeführt. Wenn die Anleihenkonversion nicht aufgrund einer Kündigungsklausel oder Besserstellung der Gläubiger efolgt, liegt eine Zwangskonversion vor, die normalerweise nur nach Währungsreformen kommt und gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei einer Schlechterstelung wird manchmal auch eine Konversionsprämie gezahlt.
Konvergenz
Die Konvergenz bezeichnet, dass sich zwei Systeme allmählich anpassen, wie es beispielsweise mit den Emerging Markets und Osteuropa langsam passiert.
Kontrollmitteilung
Eine Kontrollmitteilung über Zinseinkünfte werden von den Banken an die Finanzämter ausgehändigt. Die Handhabung ist aber sehr unterschiedlich. Während in der USA ein intensiver Informationsaustausch herrscht, sind die Banken in Ländern wie der Schweiz oder Luxemburg da sehr zurückhaltend. Ein Investor sollte sich vor Investitionen in ausländische Konten daher auch über Kontrollmitteilungen dieser Staaten informieren, bzw. überprüfen ob gute Daten für die lokale Steuerbehörde von der Bank angefertigt werden.
Kontraktmonat
Der Kontraktmonat ist der Monat bei einem Termingeschäft auf den der festgelegte Tag der Lieferung des Kontraktes erfolgt.
Kontrakt
Ein Kontrakt ist einerseits ein altes Wort für Vertrag, hat aber mehr Bedeutung für die Bezeichnung für einen standardisierten und handelbaren Vertrag (Kontrakt) an einer Terminbörse. Beispielsweise umfasst ein Kontrat auf Weizen, 500 Bushels die bis September geliefert werden, d.h. ein Kontrakt ist eine Investmentmaßgröße.
kontrahieren
Kontrahieren ist das Verb für einen Vertrag abschliessen. Daher kommt auch das Selbstkontrahierungsverbot, d.h. dass man keine Verträge mit sich selbst abschliessen kann.
Kontokorrentkredit
Ein Kontokorrentkredit ist ein Kredit in laufender Rechnung, d.h. der wie ein Girokonto bis zu einem bestimmten Kreditlimit in Anspruch genommen kann und täglich die Zinsen berechnet werden. Der Kontokorrentkredit ist der einzige Kredit der jederzeit und beliebig in Anspruch genommen kann. Für diese Flexibilität ist er aber oft teuer, wie beispielsweise der Überziehungskredit bei einem Girokonto oder einer Kreditkarte, dafür kann man ihn aber jederzeit tilgen.
Kontokorrent
Auf einem Kontokorrent werden laufend Forderungen und Verbindlichkeiten saldiert, d.h. voneinander abgezogen und der Fokus dabei auf den Saldo gelegt. Mittels des Saldo des Kontokorrents kann man den derzeitigen Zustand des Kontos erkennen. Ein Girokonto ist beispielsweise ein Kontokorrentkonto
Wikifolio
Wikifolio.com ist das meiner Ansicht nach bisher beste Social Investmentangebot für Deutschland, da Wikifolio.com sich auch für langfristige Anleger eignet. Sie können entweder in Wikifolios von Anderen investieren oder selbst eines eröffnen. Der Vorteil ist, dass man vom Crowdansatz profitiert und eine breite Auswahl an Zertifikaten zu fast jedem Investmentthema zur Verfügung stehen. Der Nachteil ist, dass es sich „nur“ um Zertifikate handelt, man also ein Emittentenrisiko von Lang und Schwarz trägt. Als Beimischung in einem ETF oder Aktiendepot lohnen sich aber ein paar Wikifolios allemal. Wie Sie selber ein Wikifolio erstellen könenn oder sich dort einfach registieren können, zeigt […]
Konto
Eine Konto dient der Aufnahme und Übersicht von Geschäftsvorgängen. Dabei gibt es Bankkonten und Konten in der Buchhaltung bei der doppelten Buchführung. Bei der Buchführung gibt es Aufwand und Ertragskonten sowie Bestandskontenn.
Konsortialquote
Die Konsortialquote ist der von einer Konsortialbank übernommene prozentuale Anteil des Emissionsvolumens, für den er das underwriting Risiko trägt. Die Konsortialbank versucht den Anteil ihrer Konsortialquote bei ihren Kunden zu platzieren.
Konsortialbanken
Konsortialbanken sind Kreditinstitute, die Mitglieder eines Konsortiums für einen IPO oder eine Anleihenemission sind. Dabei übernimmt jede Konsortialbanken eine vorher festgelegte Konsortialquote.
Konsolidierung
Als eine Konsolidierung in einer Branche bezeichnet man, dass viele fragmentiere Firmen sich allmählich zusammenschließen, um den Markt zu konsolidieren und Größenvorteile zu erzielen, sowie den Wettbewerb zu senken. Das Wort Konsolidierung hat aber auch eine Verwendung bei der Stabilisierung von Aktienkursen und bei der Zusammenfassung von Einzelabschlüssen bei einem Konzern, sowie der Umwandlung von Schulden von kurzfristigen in langfristige Kredite.
Konkursaktie
Eine Konkursaktie ist eine Aktie einer AG, die sich bereits in der Insolvenz befindet. Die Aktien werden allerdings mit dem Zusatz i.K. noch gehandelt, bis ihre Zulassung zurückgenommen wird. Der Wert liegt dabei im Firmenmantel oder Börsenmantel und auch den steuerlichen Verlustvorträgen. Deswegen kommt es oft immer wieder zu Mantelspekulationen auf Konkursaktien, da spekuliert wird, dass eine GmbH oder Investor die Konkursaktie übernehmen will um so einen günstigen Börsengang zu nutzen.
Konkurs
Der Konkurs ist der umgangsprachliche Begriff für eine Insolvenz und leitet sich aus dem lateinischen concedere= „zusammenlaufen“ ab.
Konjunkturzyklus
Der Konjunkturzyklus ist eine Zyklus aus Aufschwung und Abschwung der Wirtschaft, der sich immer wieder wiederholt. Dabei gibt es eine Talsohle (1), eine Phase des Aufschwungs (2), Eine Phase der Übertreibung (3), die Phase der Trendumkehr (4) und die Phase des Abschwungs (5). Danach beginnt der Konjunkturzyklus wieder von vorne
Konjunkturrat
Der Konjunkturrat hat die Aufgabe, alle zur Erreichung der im Stabilitätsgesetz genannten Ziele nach dem magischen Viereck eventuell nötige Konjunkturprogramme zu diskutieren und Empfehlungen auszusprechen. Mitglieder des Konjunkturrats Finanzminister Wirtschaftsminister Vertreter aus jedem Bundesland Gemeindevertreter Mitglied der Deutschen Bundesbank
Konjunkturprogramm
Ein Konjunkturprogramm ist ein fiskalisches Mittel um die Konjunktur von Seiten der Politik wieder anzukurbeln. Um die Konjunkturzyklen abzuschwächen und eine stabilere Wirtschaftsentwicklung zu erreichen soll der Staat in Krisenzeiten nach Keynes investieren und in Boomjahren Rücklagen bilden. Dies macht zwar theoretisch Sinn, jedoch erwies es sich als schwierig für Demokratien die Rücklagen in Boomzeiten zu bilden und Investitionen auf Kredit können dann in wirtschaftlichen Krisenzeiten auch Staatskrisen auslösen. Zu Konjunkturprogrammen gehören staatliche Investitionsprogramme, Steuererleichterungen und Subventionen.
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