Das Währungsrisiko ist das Risiko, dass sich Wechselkurse ändern, weswegen Wertpapiere aus Ländern mit einer anderen Währung im Wert verlieren können.
Währungsreserven
Die Währungsreserven oder Devisenreserven sind die von Zentralbanken gehaltenen Bestände von Fremdwährungen. Sie können zur Verteidigung der eigenen Währung genutzt werden.
Währungsreform
Eine Währungsreform ist die grundlegende Neukonstruktion der Geldordnung in einem Staat. Ausgehend aus einer Krise oder anderen Zusammenschlussgründen wird bei einer Währungsreform eine neue Währung eingeführt wie 1949 die D-Mark in Deutschland.
Währungspolitik
Die Währungspolitik ist die Gesamtheit aller staatlichen Maßnahmen, die auf der Stabilisierung des inneren und äußeren Wertes einer Währung abzielen. Die Währungspolitik wird von den Regierungen und Zentralbanken durchgeführt.
Währungsoptionsscheine
Währungsoptionsscheine sind Optionsscheine, die zum Kauf einer Währung zu einem vorher definierten Kurs berechtigen. Sie können damit zur Währungsabsicherung verwendet werden.
Währung
Die Währung ist das gesetzliche Zahlungsmittel eines Staates. Dabei hat eine Währung einen Außenwert (Wechselkurs) und einen Innenwert, der der Kaufkraft entspricht. Ausländische Währungen werden auch als Devisen bezeichnet. Die Währung in Deutschland ist der Euro.
Wachstumsaktien
Wachstumsaktien sind Aktien die ein starkes Umsatzwachstum aufweisen, dafür aber oft auch sehr teuer sind. Wachstumsaktien kommt oft aus dem Hightechbereich (Internet, Software Biotech, etc.), müssen es aber nicht da auch mit einer starken Retailmarke hohe Wachstumsraten erreicht werden können. Ein Bewertungsindikator von Wachstumsaktien ist das PEG, das impliziert, dass das KGV mindestens so hoch sein soll wie die aktuelle Wachstumsrate pro Jahr in Prozent. Der Vorteil von Wachstumsaktien ist, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass ihr Firmenwert oder zumindest der Firmengewinn in einigen Jahren größer sein wird. Die Frage ist dabei mehr ob der hohe Multiple beibehalten werden kann. Bei Valueaktien muss […]
vulture capitalist
Ein vulture capitalist ist ein unseriöser geierhafte Kapitalist, der auf unnachhaltige Weise einfach schnell mehr Geld verdienen möchte.
Vorzugsaktie
Eine Vorzugsaktie gewährt im Gegensatz zur Stammaktie keine oder keine vollen Stimmrechte,weswegen die Vorzugsaktie normalerweise unterhalb der Stammaktie notiert. Dafür erhält die Vorzugsaktie aber eine höhere Dividende.
Vorstand
Der Vorstand leitet des Unternehmen und ist eine Art Executive. Mit der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat ist er einer der drei wichtigen Organe bei einer großen Kapitalgesellschaft. Je nach Größe des Unternehmens gibt es mehrere Vorstände. Der Chef des Unternehmens ist dabei der Vorstandsvorsitzende oder auch CEO.
Vorratsemission
Eine Vorratsemission wird von einem Daueremittenten durchgeführt, wenn er die Mittel zwar noch nicht benötigt, er aber eine gute Marktsituation nutzen möchte.
Vorratsaktien
Vorratsaktien sind Aktien, die von einem Dritten (z.B. einer Bank) für Rechnung der AG übernommen und zur Verfügung der Verwaltung der Gesellschaft gehalten werden, die auch über die Verwendung der Vorratsaktien entscheidet. Vorratsaktien können beispielsweise für Belegschaftsaktien verwendet werden.
Volax Future
Der Volax Future ist ein Future auf die implizite Drei Monats Volatilität der Optionen auf den DAX am at-the-money Punkt. Mit diesem Derivat können Investoren Volatilitätsrisiken absichern oder auf eine Änderung der Volatilität spekulieren.
Volatilität
Die Volatilität ist die Schwankungsbreite der Kurse eines Asset oder Portfolios. Das Ziel ist es, die Volatilität so niedrig wie möglich zu halten. Assets mit hoher Volatilität haben nach der modernen Portfoliotheorie dafür aber auch eine theoretisch höhere Rendite. Die Volatilität ist eine mathematische Größe für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage. Berechnung Volatilität Die Volatilität wird berechnet indem man den Durchschnittskurs in einem Monat ermittelt und dann die Abweichungen von diesem Kursen ermittelt. Diese Abweichungen werden quadriert und summiert. Von diesem Wert multipliziert man mit dem Kehrwert der Summe der Werte und nimmt davon die Wurzel. Dann hat man die Standardabweichung oder Volatilität. Das hört sich kompliziert an, ist aber […]
Vinkulierung
Die Vinkulierung ist die Bindung eines Wertpapieres in der Weise, dass es ohne die Zustimmung des Emittenten nicht auf eine Dritten übertragen werden kann.
Verzinsung
Die Verzinsung ist der Ertrag aus einem Darlehen oder Anleihe und entspricht der „Miete“ des Kapitals.
Verwässerungsschutz
Der Verwässerungsschutz ist eine Schutzmaßnahme von Eigentümern von Firmen gegen eine Verwässerung. Bei gelisteten AG´s dient das Bezugsrecht als Verwässerungsschutz, bei GmbH´s gibt es besondere vertragliche Klauseln, die in der Satzung aufgenommen werden müssen, da sie im Standardgründungsvertrag nicht vorkommen. Dazu kann ein Passus gehören, dass jeder Anteileigner immer das Recht hat zu den gleichen Bedingungen wie neue Investoren wieder zu investieren.
Verwässerung
Die Verwässerung liegt vor, wenn das Nominalkapital einer Kapitalgesellschaft übermäßig hoch ist, das Kapital also verwässert wurde. Bei einer Kapitalerhöhung wird oft auch eine Verwässerung beklagt und gerade zu hohe Kapitalerhöhungen für Mittel die nicht effektiv eingesetzt werden sind mit großer Vorsicht zu genießen. Bei Start-ups ohne Verwässerungsschutz kann man die Verwässerung nutzen um andere Investoren hinauszuverwässern, indem man das Stammkapital so erhöht, dass die vorherigen Anteileigner praktisch enteignet werden.
vertikaler Spread
Der vertikale Spread ist eine Optionsstrategie, bei der die ge- und verkauften Optionen denselben Verfalltag, jedoch unterschiedliche Basispreise haben.
Verschuldungsgrad
Der Verschuldungsgrad ist eine finanzielle Kennzahl und der Quotient aus Fremdkapital durch Eigenkapital. Der Verschuldungsgrad von 100% bedeutet also, dass Eigenkapital und Fremdkapital groß sind. Ein üblicher Verschuldungsgrad hängt immer von der Branche ab.
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