Gesellschaftsnachrichten sind Nachrichten von Kapitalgesellschaften im redaktionellen Teil der Presse. Es sind meist keine Pflichtmitteilungen, sondern Informationen die von der PR Abteilung selber herausgegeben werden und dann redigiert veröffentlicht werden.
Gesellschaftsblätter
Gesellschaftsblätter sind durch Satzung bestimmte Zeitungen in denen AG´s ihre Bekanntmachungen publizieren. Pflichtblatt ist dabei immer auch der Bundesanzeiger.
Geschlossene Investmentfonds
Geschlossene Investmentfonds sind Fonds, bei denen nicht laufend neue Anteile ausgegeben werden. Die Rückgabe von Anteilen an einem Geschlossene Investmentfonds an die Investmentfondsgesellschaft ist nicht möglich, es erfolgt dann ein Handel über die Börse.
Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr entspricht meist dem Kalenderjahr, allerdings sind Abweichungen davon möglich.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung leitet das Unternehmen und wird durch den Vorstand oder den Geschäftsführer durchgeführt.
Geschäftsfähigkeit
Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit natürlicher und juristischer Personen, rechtswirksame Willenserklärungen abzugeben und Rechtsgeschäfte einzugehen. Unbeschränkte Geschäftsfähigkeit erhält man in Deutschland ab dem 18. Lebensjahr, solange man nicht für geschäftsunfähig erklärt wird behält man die Geschäftsfähigkeit auch bis zum Tod. Bei juristischen Personen, also Unternehmen wird die Geschäftsfähigkeit mit der Eintragung ins Handelsregister erlangt.
Geschäftsbericht
Der Geschäftsbericht informiert die Aktionäre und die Öffentlichkeit über die Ertragslage und Vermögenslage einer börsennotierten Gesellschaft. Neben der GuV, der Bilanz und der der Cash-flow Rechnung findet man auch im Anhang Details zur Firma und ein Wort des Vorstandes und des Aufsichtsrates. Meist wird auch das Unternehmen und dessen Strategie erläutert. Der Geschäftsbericht bildet immer den Ausgangspunkt für eine fundamentale Aktienanalyse, der er die meisten nötigen Fundamentals enthält, sowie sich auch ein gute Bild des Managements bilden lässt.
Geschäftsbanken
Geschäftsbanken sind Kreditinstitute, die sich mit allen Sparten des Bankgeschäfts befassen (sogenannte Universalbanken) und Gewinne erzielen möchten oder eine angemessene Gewinnerzielung wie Sparkassen oder Genossenschaftsbanken verfolgen.
Gesamtwertmethode
Die Gesamtwertmethode ist ein Verfahren zur Bewertung einer Firma als Ganzes durch Kapitalisierung der nachhaltig erzielbaren Gewinne. Die Gesamtwertmethode ist eine Methode der fundamentalen Aktienanalyse.
Gesamtkapitalrendite (ROA)
Die Gesamtkapitalrendite ist definiert als Gewinn plus Zinsen dividiert durch das gesamte Kapital (Eigenkapital und Fremdkapital) Im Englischen nennt man es auch Return on Assets (ROA) und es misst, wie effizient eine Firma, mit dem ihm zur Verfügung gestellten Kapital umgeht. Anders als Die Eigenkapitalrendite, kann die Gesamtkapitalrendite weniger durch Fremdkapitalaufnahme manipuliert werden. Gesamtkapitalrendite = (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) / Bilanzsumme
Geregelter Markt
Der geregelte Markt soll die Emission von Aktien fördern, indem er die Zulassung erleichtert, aber trotzdem mehr Publikationsvorschriften und Transparenz als im Freiverkehr fordert. Für den geregelten Markt gilt sowohl das BörsG als auch die Börsenordnung. Dadurch wurde der frühere geregelte Freiverkehr aus der grauen Zone eines lediglich geduldeten Marktes herausgehoben. Die Zulassung stellt weniger strenge Anforderungen an das Prospekt und die Kursfeststellung kann auch durch freie Makler erfolgen.
Genussscheine
Genussscheine sind eine Zwischenform von Aktien und Anleihen, die man dem Mezzanine Kapital zurechnet. Da es viele unterschiedliche Formen gibt, sollte man sich die Details genau durchlesen. Arten von Genussscheinen Genussscheine mit variabler Ausschüttung. Dabei ist die Ausschüttung volkommen dividenabhängig oder zumindest der Bonus davon. Der Kurs dieser Genussscheine hängt dann sehr stark von der zu erwartbaren Ausschüttung ab. Festverzinsliche Genussscheine mit Verlustteilnahme Genussscheine mit Wandelrecht, d.h. die Genussscheine können in Aktien umgewandelt werden, zu zuvor feststehenden Bedingungen. Eigenschaften der Genussscheine Auf den Kurs des Genussscheines wirkt sich dabei sowohl die Zinsentwicklung am Kapitalmarkt als auch die Ertragslage ein.
Genussrechte
Genussrechte sind recht unterschiedlich gestaltbar. Meist gewähren sie einen Anteil am Gewinn oder Liquidationserlös, jedoch kein Stimmrecht. Genussrechte werden beispielsweise bei Sanierungen begeben, wenn noch nicht absehbar ist, ob das Unternehmen ja wieder einen Gewinn erwirtschaften wird oder es einen nennenswerten Liquidationserlös gibt.
Genussaktien
Genussaktien sind mit Stimmrecht ausgestattete Genussscheine.
genehmigtes Kapital
Das genehmigte Kapital gibt dem Vorstand das Recht das Grundkapital mit einen definierten Nominalbetrag durch Emittierung junger Aktien zu erhöhen. Dazu bedarf es einer qualifizierten Mehrheit auf der Hauptversammlung und das genehmigte Kapital ist auf maximal 5 Jahre beschränkt. Der Vorteil des genehmigten Kapitals ist, dass der Vorstand eine günstige Kapitalmarktlage oder eine mögliche Aquisition schnell und ohne größere Abstimmungen durchziehen kann.
gemeiner Wert
Der gemeine Wert ist ein steuerlicher Bewertungsbegriff. Der gemeine Wert entspricht dem Einzelveräußerungspreis, bzw dem Verkehrswert. Der gemeiner Wert oder Verkehrswert hat beispielsweise beim Erbrecht Bedeutung um den Wert der Erbschaftssteuer bei Immobilien zu berechnen.
Geldwert
Der Geldwert bezeichnet die Kaufkraft des Geldes. Der Geldwert kann innerhalb einer Volkswirtschaft mit einem Inflationsindex gemessen werden und in der Außenwirtschaft mit dem freien Wechselkurs, der sich langfristig an den lokalen Geldwert jeweils anpassen sollte.
Geldwäsche
Als Geldwäsche wird die Einführung von illegal erlangten Vermögenswerten in das legale Finanzsystem bezeichnet. Das Ziel der Geldwäsche ist die Verschleierung der Herkunft.
Geldvermögensbildung
Die Geldvermögensbildung ist eine Stromgröße zur Messung der Veränderung des Geldvermögens innerhalb einer Zeitperiode (z.B. 1 Jahr).
Geldvermögen
Das Geldvermögen ist das Vermögen von Nichtbanken und des Auslandes in Form von Geldanlagen bei Banken, Bausparkassen und Versicherungen in Wertpapieren und sonstigen Forderungen.
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