Der Enterprise Value Multiple (EV) wurde während der dot com bubble bekannt, indem man eine Firma nicht rein auf den Finanzkennzahlen bewertet, sondern auf den Geschäftswert im Vergleich mit anderen Firmen. Der Enterprise Value Multiple (EV) drückt aus, welcher Preis für das Unternehmen zu zahlen wäre, wenn ein entsprechender Markt existieren würde und soll den Vergleich von Wachstumsunternehmen ermöglichen. Ein Beispiel könnte beispielsweise Trafficzahlen einer börsennotierten Firma sein und dies auf ein Start-Up herunterzubrechen. Die Enterprise Value Multiple ist jedoch leicht zu manipulieren und bringt eine trügerische Bewertung, da man leicht inflationäre Werte als Peer Group heranziehen kann.
enger Markt
Ein enger Markt besteht, wenn der free float aufgrund eines Großaktionäres gering ist und es sich auch um einen Small Cap oder Micro Cap handelt. Bei einem engen Markt können schon mittelgroße Wertpapieraufträge zu größeren Kursausschlägen führen.
Aktionärsbank
Die Aktionaersbank.de, die mit Flatex und dem Aktionär zusammenhängt und kostengünstige Wertpapier Orders ab 2,95 ermöglicht (05/2014). Die Aktionärsbank erlaubt auch CFD Trading und Forex Trading, sowie über eine Mobil App das Handeln von überall. Diese neuartige Angebot auf dem deutschen Markt ist das derzeit günstigste zum Aktienhandeln und ein Kollege von mir, der es nutzt ist auch sehr zufrieden und für den normalen Privatanleger ist die Software auch völlig ausreichen.
Energie Derivate
Energie Derivate sind eine Spezialform des Termingeschäftes. Energie Derivate sind Terminkontrakte, welche auf eine bestimmte Menge Energie, wie Strom lauten, was das Hedging und die Spekulation erlaubt.
Employee Ownership Index
Der Employee Ownership Index ist ein Aktienindex aus UK, in dem nur Firmen sind an denen Mitarbeiter mindestens 3% oder mindestens 10% der Aktien halten. Es wird davon ausgegangen, dass je höher die Mitarbeiter und Mangementbeteiligung ist, desto mehr herrscht unternehmerisches Denken vor, was der Firma in ihrer Perfomace helfen sollte. Beide Employee Ownership Indexe konnten in den letzten 10 Jahren den FTSE outperformen.
Emittent
Der Emittent ist der Aussteller von Wertpapieren. Wenn eine Firma Kapital benötigt, kann sie als Emittent ihr Eigenkapital über eine Aktienemission oder ihr Fremdkapital über eine Anleihenemission erhöhen. meist ist ihr dabei ein Emissionskonsortium aus mehreren Banken behilflich. Auch Zentralbanken werden durch die Ausgabe von Bargeld zu Emittenten.
Emissionsvolumen
Das Emissionsvolumen ist der zu erwartende Erlös einer Emission und setzt sich aus der Anzahl der emittierenden Stücke und dem Emissionskurs oder davor der book-building Spanne zusammen. Investmentbanken werben gerne mit der Größe, der von ihnen erzielten Emissionsvolumina.
Emissionsstatistik
Das Statistische Bundesamt und die Deutsche Bundesbank erstellen Statistiken über die Emission und den Handel mit Wertpapieren, insbesondere Anleihen, was hier eingesehen werden kann.
Emissionsrechtehandel
Um den Austoß von Treibhausgasen zu begrenzen wurde der Emissionsrechtehandel 1997 in Kyoto beschlossen. Die westlichen Industriestaaten verpflichteten sich die Emissionen von CO2 und andere Treibhausgasen zurückzufahren. Die Treibhausgasproduzenten haben mit dem Emissionsrechtehandel die Wahl entweder in saubere Technologie zu investieren, oder Emissionsrechte an der Emissionsbörse zu kaufen. Diesem System wird jedoch immer mehr auch der eigene Erfolg zum Verhängnis, denn durch Technologiefortschritte wurden die Zertifikate immer billiger, weswegen in 2014 immer weniger Anreiz bestand in saubere Technogie deswegen zu investieren und auch schmutzige Braunkohle wurde wieder wettbewerbsfähig.
Emissionskurs
Der Emissionskurs ist der Preis zu dem neu emittierte Wertpapiere zum Kauf angeboten werden. Bei Anleihen ist ein Emissionskurs mit Disagio häufiger, während Aktien immer gleich oder über dem Nennwert ausgegeben werden müssen, jedoch meist unter dem aktuellen Tageskurs, weswegen Bezugsrechte zum Ausgleich ausgegeben werden.
Emissionskonsortium
Ein Emissionskonsortium ist ein Zusammenschluss von Banken zur gemeinsamen Durchführung einer Emission, wie einem IPO oder einer Anleihe.. Dabei gibt es einen Konsortialführer, der den Emissionsprozess managed und weitere Banken, die für jeweils einen Teil der Emission, sprich Aktien oder Anleihen verantwortlich sind zu verkaufen. Das Emissionskonsortium übernimmt auch das Risiko, das Absatzes der Emission. Sprich wenn die Banken nicht genügend Investoren finden können, die die Wertpapiere zeichnen, dann müssen die Banken diese erstmal auf eigene Rechnung übernehmen und werden sie erst später allmählich auf den Markt bringen. Emissionskonsortien werden auch als Syndikate bezeichnet.
Emission
Emission bezeichnet das in Umlauf bringen von Wertpapieren über den Primärmarkt. Bei einer Emission einer Anleihe oder Aktie erhält die Firma das Kapital um damit zu arbeiten, d.h. sie emittiert neue Aktien oder Anleihen an Investoren. Diese können danach an andere Investoren über den Sekundärmarkt (der Börse) verkauft werden. In diesem Falle kommt der Firma aber kein zusätzliches Kapital zugute. Eine Emission wird meist von Investmentbanken, die ein Emissionskonsortium bilden, begleitet, die die rechtlichen Dinge klären und ihre Investoren auf die neue Emission aufmerksam machen, wofür sie eine Kommission erhalten.
Emerging Markets Fonds
Emerging Markets Fonds investieren in Schwellenländern und haben meist einen Fokus auf eine bestimmte Region, wie Osteuropa oder Lateinamerika. Da in Emerging Markets es oft nicht so gute Informationen wie in den westlichen Aktienmärkten gibt, kann es hier mehr Sinn machen, sein Kapital einem Fund Manager vor Ort anzuvertrauen um vom Mega Trend Konvergenz und Wachstum der Emerging markets zu profitieren.
Emerging Markets
Als Emerging Markets werden Schwellenländer bezeichnet, die sich oft aus Entwicklundsländer entwickelt haben. Einige Emerging Markets sind schon fast auf westlichem Niveau bezüglich des BIP´s. Emerging Markets charakterisieren sich durch starkes Wirtschaftswachstum von einem eher niedrigen Niveau aus. Da es in den Schwellenländern entweder eine große und wachsende Bevölkerung mit großen Konsumwünschen gibt, oder es sehr günstig ist dort zu produzieren weisen die Emerging Markets eine höhere Wachstumsrate auf als die Industrieländer. Dieses Aufholen und das Annähern an den westlichen Standard nennt man auch Konvergenz. Als Emerging Markets werden die BRIC Staaten, Brasilien, Russland, Indien und China bezeichnet, aber auch die Next 11 (N-11): […]
Elliot Wellen Theorie
Die Elliot Wellen Theorie ist ein Model der Charttechnik zur Erklärung von Preisbewegungen von Aktien. Die Theorie besagt, dass Aktien und Kurse nach empirisch beobachtbaren wiederkehrenden Verlaufsmuster bilden. Nach der Elliot Wellen Theorie bilden sich die Kurse nach einem wellenartigen Schema, das aus jeweils abwechseln fünf Impulswellen und drei Korrekturwellen besteht, was den schwankenden Optimismus und Pessimismus reflektiert. Daraus entsteht ein Trendkanal, mit dem man Kursentwicklungen zu prognostizieren versucht. Die Elliot Wellen Theorie ist daher ein wichtiges Prinzip der Trendanalyse und Markttechnik, wie es beispielsweise auch in Das große Buch der Markttechnik: Auf der Suche nach der Qualität im Trading von Michael Voigt vorgestellt […]
elektronischer Handel
Der elektronischer Handel hat den Börsenhandel revolutioniert, denn Orders können nun elektronisch komplett automatisch abgewickelt werden. Dazu gehören die Ordereingabe über das Internet und die automatische Weitergabe an den Broker (discount broker), der den Wertpapierauftrag automatisch an die Börse weiterleitet. Auch werden die Liefer- und Zahlungsverpflichtungen automatisch gelöst, was die Kosten im Wertpapierhandel drastisch gesenkt hat und auch können Aufträge schneller als beim Parketthandel ausgeführt werden.
electronic banking
Der Begriff electronic banking lässt sich in B2C und B2B aufteilen. Im B2C Bereich bedeutet electronic banking, dass der Kunde nun alle Bankdienstleistungen, wie Überweisung, Kontostandabfrage und Wertpapierkauf auch elektronisch vornehmen kann, was zum Erfolg von Direktbanken und discount brokern geführt hat. Im B2B Bereich wird das electronic banking auch unter dem Begriff electronic transfer and informations transfer systems zusammengefasst. Dazu gehören IT Systeme, die den Interbankenverkehr regelen, wie das SWIFT System, das Bankkonten international identifizierbar macht.
Einstellung der Kursnotierung
Eine Einstellung der Kursnotierung erfolgt nach einem delisting aufgrund eines going private oder einer Fusion oder einem Konkurses der Firma. Bei einer Einstellung der Kursnotierung wird die amtliche Notiz beendet und es erfolgt keine Kursfeststellung seitens der Börse mehr.
Einmanngesellschaft
Die Einmanngesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, deren Anteile sich komplett in der Hand einer Person befinden. Die neue UG ´s in Deutschland sind oft Einmanngesellschaften.
Einmalemittenten
Einmalemittenten sind Institutionen, die nur gelegentlich Anleihen am Kapitalmarkt herausgeben und daher jedes Mal ein Verkaufsprospekt herausbringen. Das Gegenteil bilden Daueremittenten.
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