Der Emissionskurs ist der Preis zu dem neu emittierte Wertpapiere zum Kauf angeboten werden. Bei Anleihen ist ein Emissionskurs mit Disagio häufiger, während Aktien immer gleich oder über dem Nennwert ausgegeben werden müssen, jedoch meist unter dem aktuellen Tageskurs, weswegen Bezugsrechte zum Ausgleich ausgegeben werden.
Emissionskonsortium
Ein Emissionskonsortium ist ein Zusammenschluss von Banken zur gemeinsamen Durchführung einer Emission, wie einem IPO oder einer Anleihe.. Dabei gibt es einen Konsortialführer, der den Emissionsprozess managed und weitere Banken, die für jeweils einen Teil der Emission, sprich Aktien oder Anleihen verantwortlich sind zu verkaufen. Das Emissionskonsortium übernimmt auch das Risiko, das Absatzes der Emission. Sprich wenn die Banken nicht genügend Investoren finden können, die die Wertpapiere zeichnen, dann müssen die Banken diese erstmal auf eigene Rechnung übernehmen und werden sie erst später allmählich auf den Markt bringen. Emissionskonsortien werden auch als Syndikate bezeichnet.
Emission
Emission bezeichnet das in Umlauf bringen von Wertpapieren über den Primärmarkt. Bei einer Emission einer Anleihe oder Aktie erhält die Firma das Kapital um damit zu arbeiten, d.h. sie emittiert neue Aktien oder Anleihen an Investoren. Diese können danach an andere Investoren über den Sekundärmarkt (der Börse) verkauft werden. In diesem Falle kommt der Firma aber kein zusätzliches Kapital zugute. Eine Emission wird meist von Investmentbanken, die ein Emissionskonsortium bilden, begleitet, die die rechtlichen Dinge klären und ihre Investoren auf die neue Emission aufmerksam machen, wofür sie eine Kommission erhalten.
Emerging Markets Fonds
Emerging Markets Fonds investieren in Schwellenländern und haben meist einen Fokus auf eine bestimmte Region, wie Osteuropa oder Lateinamerika. Da in Emerging Markets es oft nicht so gute Informationen wie in den westlichen Aktienmärkten gibt, kann es hier mehr Sinn machen, sein Kapital einem Fund Manager vor Ort anzuvertrauen um vom Mega Trend Konvergenz und Wachstum der Emerging markets zu profitieren.
Emerging Markets
Als Emerging Markets werden Schwellenländer bezeichnet, die sich oft aus Entwicklundsländer entwickelt haben. Einige Emerging Markets sind schon fast auf westlichem Niveau bezüglich des BIP´s. Emerging Markets charakterisieren sich durch starkes Wirtschaftswachstum von einem eher niedrigen Niveau aus. Da es in den Schwellenländern entweder eine große und wachsende Bevölkerung mit großen Konsumwünschen gibt, oder es sehr günstig ist dort zu produzieren weisen die Emerging Markets eine höhere Wachstumsrate auf als die Industrieländer. Dieses Aufholen und das Annähern an den westlichen Standard nennt man auch Konvergenz. Als Emerging Markets werden die BRIC Staaten, Brasilien, Russland, Indien und China bezeichnet, aber auch die Next 11 (N-11): […]
Elliot Wellen Theorie
Die Elliot Wellen Theorie ist ein Model der Charttechnik zur Erklärung von Preisbewegungen von Aktien. Die Theorie besagt, dass Aktien und Kurse nach empirisch beobachtbaren wiederkehrenden Verlaufsmuster bilden. Nach der Elliot Wellen Theorie bilden sich die Kurse nach einem wellenartigen Schema, das aus jeweils abwechseln fünf Impulswellen und drei Korrekturwellen besteht, was den schwankenden Optimismus und Pessimismus reflektiert. Daraus entsteht ein Trendkanal, mit dem man Kursentwicklungen zu prognostizieren versucht. Die Elliot Wellen Theorie ist daher ein wichtiges Prinzip der Trendanalyse und Markttechnik, wie es beispielsweise auch in Das große Buch der Markttechnik: Auf der Suche nach der Qualität im Trading von Michael Voigt vorgestellt […]
elektronischer Handel
Der elektronischer Handel hat den Börsenhandel revolutioniert, denn Orders können nun elektronisch komplett automatisch abgewickelt werden. Dazu gehören die Ordereingabe über das Internet und die automatische Weitergabe an den Broker (discount broker), der den Wertpapierauftrag automatisch an die Börse weiterleitet. Auch werden die Liefer- und Zahlungsverpflichtungen automatisch gelöst, was die Kosten im Wertpapierhandel drastisch gesenkt hat und auch können Aufträge schneller als beim Parketthandel ausgeführt werden.
electronic banking
Der Begriff electronic banking lässt sich in B2C und B2B aufteilen. Im B2C Bereich bedeutet electronic banking, dass der Kunde nun alle Bankdienstleistungen, wie Überweisung, Kontostandabfrage und Wertpapierkauf auch elektronisch vornehmen kann, was zum Erfolg von Direktbanken und discount brokern geführt hat. Im B2B Bereich wird das electronic banking auch unter dem Begriff electronic transfer and informations transfer systems zusammengefasst. Dazu gehören IT Systeme, die den Interbankenverkehr regelen, wie das SWIFT System, das Bankkonten international identifizierbar macht.
Einstellung der Kursnotierung
Eine Einstellung der Kursnotierung erfolgt nach einem delisting aufgrund eines going private oder einer Fusion oder einem Konkurses der Firma. Bei einer Einstellung der Kursnotierung wird die amtliche Notiz beendet und es erfolgt keine Kursfeststellung seitens der Börse mehr.
Einmanngesellschaft
Die Einmanngesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, deren Anteile sich komplett in der Hand einer Person befinden. Die neue UG ´s in Deutschland sind oft Einmanngesellschaften.
Einmalemittenten
Einmalemittenten sind Institutionen, die nur gelegentlich Anleihen am Kapitalmarkt herausgeben und daher jedes Mal ein Verkaufsprospekt herausbringen. Das Gegenteil bilden Daueremittenten.
Einlagensicherung
Die Einlagensicherung ist ein staatliches und auch freiwilliges System zum Schutz der Einlagen von Bankkunden (Bis 100.000 Euro), um bank runs zu verhindern. Es gibt dabei sowohl eine staatliche Garantie auf die Einlagen, als auch Einlagungssicherungsfonds innerhalb des Bankgewerbes, wie Garantiefonds der Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das System der Einlagensicherung setzt sich dabei aus vier Maßnahmen zusammen: Freiwillige Einlagensicherung durch Einlagensicherungsfonds der Banken Eigenkapitalvorschriften für die Banken (BIZ Eigenkapitalvorschriften) gegenseitige Haftung innerhalb eines Bankkonzerns (Mutterkonzern haftet für Töchter) gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland (Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz) Das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz schützt seit 2010 alle Beträge bis 100.000 Euro auf Einlagen und 90% der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften. […]
Einlagesatz
Der Einlagesatz ist der niedrigste der drei Referenzzinssätze der EZB und wird für die Inanspruchnahme der Einlagefazilität durch europäische Geschäftsbanken von der EZB gezahlt.
Einlagefazilität
Die Einlagefazilität ist ein Instrument der Geldpolitik, das Liquidität entzieht. Banken können Guthaben bis zum nächsten Geschäftstag (Übernachtanlage), bei der EZB zu einem vorher festgelegten Zinssatz (Einlagesatz)hinterlegen. Dadurch erfolgt eine Umbuchung von Bankenliquidität zu Einlagefazilität bei den Zentralbanken. Mit dieser Möglichkeit kann die EZB die Liquidität im Markt und auch den Leitzins steuern. Mit der Einlagefazilität haben Banken die Möglichkeit unbergrenz Liquidität kurzfristig bei den Zentralbanken zu parken. Der dafür erhaltene Einlagesatz ist der niedrigste der drei Zinssätze der EZB.
Einlage
Die Einlage kann folgende Bedeutung haben Steuerliche Einlage Alle Wirtschaftsgüter, die einem Betrieb zugeführt werden Einlage bei Unternehmen Einlagen sind Geld und Sachleistungen, die von den Gesellschaftern eingebracht werden um sich daran zu beteiligen. Einlage im Bankwesen Einlagen sind Gelder, die von einer Bank verwaltet werden, wie auf einem Girokonto (Sichteinlagen) oder Sparbuch (Spareinlagen). Man kann diese nach Fristigkeit unterscheiden
Einkünfte
Einkünfte sind alle Zuflüsse einer natürlichen Person die unter folgende sieben Punkte fallen. Für diese Einkünfte muss Einkommenssteuer gezahlt werden. Einkünfte aus Unternehmen Einkünfte aus Land und Forstwirtschaft Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus selbstständiger Arbeit Einkünfte außerhalb von Unternehmen Einkünfte aus Kapitalvermögen (Neu Kapitalertragssteuer) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit (Lohnsteuer) Sonstige Einkünfte (s. §§ 22 und 23 EStG)
Einkommenssteuer
Die Einkommenssteuer ist die Steuer auf das Einkommen von natürlichen Personen, sprich Privatpersonen. Bei Angestellten entspricht die Lohnsteuer der Einkommenssteuer. Die Einkommenssteuer hat als Steuerbemessungsgrundlage alle Einkünfte (Es gibt sieben Arten, was nicht darunter fällt, muss auch nicht versteuert werden) innerhalb eines Jahres einer Privatperson, abzüglich von Steuerfreibeträgen und steuerabzugfähigen Ausgaben. In Deutschland beträgt der Spitzensteuersatz dabei 45%, wobei dies erst ab 250.000 Euro wirkt, davor muss man marginal 42% zahlen. Mit einem Steuerberater oder etwas Kenntnis in der Materie kann man viele Steuern sparen. Seine Einkommenssteuer kann man auch mit folgendem Rechner berechnen. Einkommensteuer – Rechner
Einheitsmarkt
Einheitsmarkt ist der Börsenhandel mit Wertpapieren, für die nur ein Kassakurs (Einheitskurs) festgestellt wird und keine variable Notierung besteht.
Einheitsgründung
Die Einheitsgründung (auch Simultangründung) ist die in Deutschland zulässige Gründungsform einer AG, bei der alle Aktien von den Gründern simultan übernommen werden. Dies steht im Gegensatz zur Stufengründung
Eingliederung
Eingliederung ist die Integration einer AG in eine andere börsennotierte Firma. Der Vorstand der aufkaufenden Firma ist weisungsbefugt gegenüber der anderen Gesellschaft. Die Eingliederung erfolgt nach der Entscheidung der Hauptversammlung der einzugliedernden Gesellschaft. Wenn der Käufer mehr als 95% der Stimmen in Aktien hält kann er die anderen Aktionäre mittels eines squeeze-out´s und einer fairen Barabfindung rauskaufen.
- « Previous Page
- 1
- …
- 202
- 203
- 204
- 205
- 206
- …
- 237
- Next Page »