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Der Investmentblog von Philipp Haas

Geregelter Markt

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Der geregelte Markt soll die Emission von Aktien fördern, indem er die Zulassung erleichtert, aber trotzdem mehr Publikationsvorschriften und Transparenz als im Freiverkehr fordert. Für den geregelten Markt gilt sowohl das BörsG als auch die Börsenordnung. Dadurch wurde der frühere geregelte Freiverkehr aus der grauen Zone eines lediglich geduldeten Marktes herausgehoben.  Die Zulassung stellt weniger strenge Anforderungen an das Prospekt und die Kursfeststellung kann auch durch freie Makler erfolgen.

Genussscheine

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Genussscheine sind eine Zwischenform von Aktien und Anleihen, die man dem Mezzanine Kapital zurechnet. Da es viele unterschiedliche Formen gibt, sollte man sich die Details genau durchlesen. Arten von Genussscheinen Genussscheine mit variabler Ausschüttung. Dabei ist die Ausschüttung volkommen dividenabhängig oder zumindest der Bonus davon. Der Kurs dieser Genussscheine hängt dann sehr stark von der zu erwartbaren Ausschüttung ab. Festverzinsliche Genussscheine mit Verlustteilnahme Genussscheine mit Wandelrecht, d.h. die Genussscheine können in Aktien umgewandelt werden, zu zuvor feststehenden Bedingungen. Eigenschaften der Genussscheine Auf den Kurs des Genussscheines wirkt sich dabei sowohl die Zinsentwicklung am Kapitalmarkt als auch die Ertragslage ein.

Genussrechte

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Genussrechte sind recht unterschiedlich gestaltbar. Meist gewähren sie einen Anteil am Gewinn oder Liquidationserlös, jedoch kein Stimmrecht. Genussrechte werden beispielsweise bei Sanierungen begeben, wenn noch nicht absehbar ist, ob das Unternehmen ja wieder einen Gewinn erwirtschaften wird oder es einen nennenswerten Liquidationserlös gibt.  

Genussaktien

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Genussaktien sind mit Stimmrecht ausgestattete Genussscheine.

genehmigtes Kapital

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Das genehmigte Kapital gibt dem Vorstand das Recht das Grundkapital mit einen definierten Nominalbetrag durch Emittierung junger Aktien zu erhöhen. Dazu bedarf es einer qualifizierten Mehrheit auf der Hauptversammlung und das genehmigte Kapital ist auf maximal 5 Jahre beschränkt. Der Vorteil des genehmigten Kapitals ist, dass der Vorstand eine günstige Kapitalmarktlage oder eine mögliche Aquisition schnell und ohne größere Abstimmungen durchziehen kann.

gemeiner Wert

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der gemeine Wert ist ein steuerlicher Bewertungsbegriff. Der gemeine Wert entspricht dem Einzelveräußerungspreis, bzw dem Verkehrswert. Der gemeiner Wert oder Verkehrswert hat beispielsweise beim Erbrecht Bedeutung um den Wert der Erbschaftssteuer bei Immobilien zu berechnen.

Geldwert

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldwert bezeichnet die Kaufkraft des Geldes. Der Geldwert kann innerhalb einer Volkswirtschaft mit einem Inflationsindex gemessen werden und in der Außenwirtschaft mit dem freien Wechselkurs, der sich langfristig an den lokalen Geldwert jeweils  anpassen sollte.

Geldwäsche

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Als Geldwäsche wird die Einführung von illegal erlangten Vermögenswerten in das legale Finanzsystem bezeichnet. Das Ziel der Geldwäsche ist die Verschleierung der Herkunft.

Geldvermögensbildung

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldvermögensbildung ist eine Stromgröße zur Messung der Veränderung des Geldvermögens innerhalb einer Zeitperiode (z.B. 1 Jahr).

Geldvermögen

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Das Geldvermögen ist das Vermögen von Nichtbanken und des Auslandes in Form von Geldanlagen bei Banken, Bausparkassen und Versicherungen in Wertpapieren und sonstigen Forderungen.

Geldschöpfungsmultiplikator

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldschöpfungsmultiplikator ist die Geldmenge (M1, M2, M3) dividiert durch die monetäre Basis B (Zentralbankgeld). Es wird also gemessen, wie viel neues Geld aus dem Zentralbankgeld geschaffen wird und ist ein wichtige Indikator für die Inflation.

Geldpolitik

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldpolitik ist die Summe aller Maßnahmen zur Geld und Kreditversorgung, sowie der Geldmengensteuerung einer Volkswirtschaft mit dem Ziel die Stabilität den inneren und äußeren Geldwertes zu erhalten. Träger der Geldpolitik im Euroraum ist die EZB, die die Geldpolitik des EZB Rates in Zusammenarbeit mit den nationalen Notenbanken umsetzt. Mittel der Geldpolitik Die Geldpolitik umfasst dabei drei wichtige Stellschrauben: Offenmarktgeschäfte, d.h. das Kaufen und Verkaufen von Währungen und Anleihen um dien Preis derer zu beeinflussen Einlagefazilitäten für die Banken über die drei Zinssätze (Spitzenrefinanzierungsfazilität, Hauptrefinanzierungsfazilität und Einlagefazilität) der EZB Mindestreservepolitik für die Banken, d.h. wie viel Eigenkapital für neue Kredite hinterlegt […]

Geldmengenziel

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Zentralbanken definieren jeweils ein Geldmengenziel, d.h. der Prozentsatz um den sich die Geldmenge verändern soll. Die Geldmenge soll um das wirtschaftliche Wachstum plus dem Inflationziel wachsen. Dabei orientiert sich die EZB an der Geldmenge M3. Das Geldmengenziel ist dabei ein Referenzwert, das nie genau getroffen werden kann und kurzfristige Abweichungen werden toleriert. Über die Geldpolitik der EZB kann die Geldmenge gesteuert werden.

Geldmenge

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldmenge bezeichnet das Geld, das sich im Umlauf befindet und nicht das Vermögen. Es kann nach drei Kategorien eingeteilt werden: Geldmenge M1 Die Geldmenge M1 umfasst die physischen Banknoten, die sich im Umfeld befinden, sowie täglich fällige Einlagen (Sichteinlagen, wie Girokonten und Tagesgeld), sowie dem Zentralbankgeldbestand der Banken. Geldmenge M2 Die Geldmenge M2 setzt sich aus mM plus Einlagen mit Laufzeit bis zwei Jahren (Festgeld) und Einlagen mit einer Kündigungsfrist bis zu 3 Monaten (Bsp Sparbuch). Geldmenge M3 M3 setzt sich aus M2, sowie Repogeschäften, Geldmarktfondsanteilen und Geldmarktpapieren, sowie Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren

Geldmarktsätze

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Die Geldmarktsätze sind die Zinssätze am Geldmarkt, die nach der Laufzeit sich unterscheiden. Beim EURIBOR gibt es beispielsweise für jede Laufzeit einen unterschiedlichen Geldmarktsatz. Die Geldmarktsätze richten sich nach Angebot und Nachfrage, sowie nach Maßnahmen der EZB durch die Offenmarktpolitik. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht die Geldmarktsätze täglich.

Geldmarktpapiere

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldmarktpapiere sind Schatzwechsel, die zur kurzfristigen Liquiditätsaufnahme gedacht sind. Dazu gehören Commercial Papers und unverzinste Schatzanweisungen des Bundes.  

Geldmarktnahe Fonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldmarktnahe Fonds sind eine Hybridvariante aus Geldmarktfonds und Anleihenfonds, indem sie maximal 49% in Geldmarktpapiere investieren und den Rest in kurzläufige Anleihen und Cash.

Geldmarktfonds

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die am Geldmarkt in Geldmarktpapiere investieren, wodurch Investoren Zugang zum Geldmarkt erhalten. Geldmarktfonds eignen sich zur kurzfristigen Kapitalanlage und auch bei hoher Risikoaversion, da die Schwankungen sehr niedrig sind, dafür aber auch die Rendite entsprechend niedrig ausfällt. Die Anlagen der Kunden werden auf täglich verfügbaren Investmentkonten geführt und Zinsen täglich gutgeschrieben. Der Nachteil von Geldmarktfonds im Vergleich zu Tagesgeld ist, dass Ausgabeaufschläge und Managementgebühren fällig werden.

Geldmarkt

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldmarkt umfasst den Handel von kurzfristigen Schuldverschreibungen bis ca. einem Jahr Laufzeit. Geldmarktgeschäfte dienen weniger der Kapitalanlage, wie der Anleihenmarkt, sondern mehr dem kurzfristigen Liquiditätsmanagement. Am Geldmarkt beteiligen sich weniger Privatanleger (eher über Geldmarktfonds), sondern mehr Banken, institutionelle Anleger und Industrieunternehmen. Am Geldmarkt werden Geldmarktpapiere und kurzfristige Forderungen gehandelt: Tagesgeld Monatsgeld und Termingeld Zentralbankgeld (Einlage Fazilität) Commercial Papers und Wechsel Geldmarktderivate (Forward Rate Agreements etc.)   Geldmarkt zwischen Banken und Zentralbank Banken fragen nach Zentralbankgeld um ihre Mindestreserveverpflichtung zu erfüllen oder sie verleihen Zentralbankgeld, um Überschussreservern anzulegen. Sie managen ihre Liquidität damit meist mit der Zentralbank oder untereinander. Der eigentliche Geldmarkt zwischen […]

Geldkurs

17. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Geldkurs entspricht dem bid und besagt, dass zu diesem Kurs jemand bereit ist das Wertpapier zu kaufen, d.h. es besteht Nachfrage.

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In meinem Buch steht (fast) alles drin… ;)

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