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Der Investmentblog von Philipp Haas

Grundkapital

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Das Grundkapital ist das nominelle Eigenkapital einer AG, d.h. die Summe aller Nominalwerte einer AG. Das Grundkapital einer AG muss in Deutschland mindestens 50.000 Euro betragen.

Growth Stock

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Growth Stock ist eine Wachstumsaktie, die meist keine Dividende ausschüttet, sondern ein hohes Umsatzwachstum aufweist. Growth Stocks sind meistens im NASDAQ notiert und kommen aus Wachstumsbranchen. Die Bewertungen von Growth Stock hängen von der Marktstimmung ab und meist wechseln die Präferenzen der Investoren zwishcen Value Stocks und Growth Stocks alle paar Jahre.

Growth Fund

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Growth Fund ist ein Investmentfond, der auf Technologieaktien und Wachstumswerte setzt. Ein Growth Fund ist also weniger auf Dividendenauschüttungen aus, sondern auf Kapitalgewinne durch höhere Bewertungen der Portfoliounternehmen. Ein Growth Fund investiert nach einer Venture Capital Gesellschaft in ein meist bereits an der Börse notiertes Wachtumsunternehmen. Der berühmteste Growth Fund ist wohl der Tempelton Growth Fund.

große Kupontermine

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Große Kupontermine sind Termine an denen besonders viele Zinsen vieler Anleihen fällig werden und es daher zu Preisänderungen bei Anleihen kommen kann. Große Kupontermine sind beispielsweise der 2.1. und 1.7. und auch der 1.4. und 1.10. eines jeden Jahres.

Großbanken

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Großbanken sind Banken, die eine internationale Bedeutung aufgrund ihre Größe haben. Zu den Großbanken in Deutschland gehört die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Hypovereinsbank

Großaktionär

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Großaktionär hält soviel Aktien an einer AG, dass er die Strategie der Firma mitbestimmen und auch in den Aufsichtsrat einziehen kann. Mittels eines Großaktionärs, der mehr als 25% hält (Sperrminorität) kann eine Firma auch effektiv gegen feindliche Übernahmen geschützt werden.

Greenshoe

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Der Greenshoe ist die Option einer Konsortialbank, im Rahmen einer Neuemission zusätzliche Wertpapiere des von ihr begleitenden Unternehmens in den Markt zu bringen. Diese Mehrzuteilung wird durch weitere Aktien aus der Kapitalerhöhung oder aus Beständen der Altaktionären abgedeckt. Auf den Greenshoe wird zurückgegriffen, wenn die Nachfrage stärker als erwartet ist. Auch kann der Greenshoe zur Kursstabilisierung nach Aufnahme des Börsenhandels genutzt werden.

Greenback

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Greenback ist eine umgangsprachliche Bezeichnung für den US Dollar. Der Name Greenback leitet sich von der grünen Farbe der US Dollar Banknoten ab.

Grauer Kapitalmarkt

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Der graue Kapitalmarkt ist der unreglementierte und nicht organisierte Kapitalmarkt. Jährlich soll der graue Kapitalmarkt einen Schaden von ca. 20-30 Mia. Euro anrichten. Der graue Kapitalmarkt ist aufgrund fehlender Markttransparenz mit hohen Risiken verbunden und es gibt immer wieder Skandale, wie bei S&K Immobilien. Dies heiß aber nicht, dass ale Angebote des grauen Kapitalmarktes unseriös sind, sie sind nur weniger kontrolliert, was zweifelhaftere Anlageprodukte und auch Betrug  anzieht. Produkte des grauen Kapitalmarkt werden oft über Finanzberater und nicht über Börsen vertrieben und auch wie ein Produkt beworben. Beispiele für Werbung des grauen Kapitalmarktes sind Prospektwerbung, Telefonwerbung, Anzeigenwerbung, E-Mail-Werbung, Adwordsanzeigen, Displayanzeigen und […]

Goodwill (Firmenwerte)

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Goodwill auch Geschäftswert, Firmenwert, Markenwert oder Organisationswert genannt, ist der Wert einer Firma, der über das physische Anlagevermögen hinausgeht. Bei einer Übernahme die über dem Buchvermögen einer Firma erfolgt, wird Goodwill in die Bilanz aufgenommen um die Differenz aus Kaufpreis und Substanzwert zu erfassen. Wenn Google beispielsweise eine Softwarefirma für 50 Mio USD kauft, ist das physische Vermögen dieser Firma bilanziell wahrscheinlich recht klein, beispielsweise 5 Mio USD. Die restlichen 45 Mio USD werden bei Google als Goodwill erfasst und können später auch abgeschrieben werden.

Good till date Auftrag

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Good till date Auftrag ist ein Wertpapierauftrag, bei dem man die Gültigkeit individuell einstellen kann, d.h. man wählt das Datum aus, wie lange die Order aktiv bleiben soll.

good till cancelled Auftrag (GTC)

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Der good till cancelled Auftrag hat die maximale Gültigkeit bei einem Wertpapierauftrag. Bei Interactive Brokers wird er auch mit GTC abgekürzt. Ein good till cancelled Auftrag sollte mal bei Gültigkeit von Stopp Loss Orders einstellen, sowie für Orders zum Abfischen aufgrund einer fundamentalen Aktienanalyse.

Goldzertifikat

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Ein Goldzertifikat ist eine Urkunde, die einen Lieferanspruch auf eine bestimmte Menge an Gold in Form von Goldbarren oder Goldmünzen verbrieft. Da der Erwerber nicht direkter Eigentümer des Goldes ist, ließe sich bei Mehrwertsteuerpflichtigkeit, diese umgehen. Deshalb werden Goldzertifikate außerhalb von Deutschland emittiert. Der Nachteil von Goldzertifikaten ist, dass man das Emittentenrisiko trägt, d.h. bei einer Insolvenz der ausgebenden Bank, was in einem Risikoszenario durchaus möglich ist, kann der Wert des Goldzertifikates verfallen. Eine Alternative zu Goldzertifikaten sind Gold ETC´s, für die jedoch Lagerkosten des Goldes anfallen, da man hier direkt Gold erwirbt und nicht nur den Anspruch darauf.

Goldklausel

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Eine Goldklausel ist die Vereinbarung eine Schuld in Gold oder Goldwert zu begleichen.

Goldene Aktie

19. Februar 2014 von Philipp Haas

In vielen europäischen Ländern standen Firmen noch lange unter staatlicher Kontrolle, wie die Telekomindustrie. In den 90er Jahren wurde diese Sektoren privatisiert, jedoch sicherte sich der Staat oft mittels einer goldenen Aktie besondere  Rechte, teilweise auch Vetorechte. Häufig stehen bei der staatlichen Einflussnahme nich ökönomische Aspekte im Vordergrund, sondern  eher der Schutz von Arbeitsplätzen und know-how. In England und Frankreich wird die „Goldene Aktie“ oft in der Rüstungsindustrie eingesetzt, und erlaubt dem Staat Anteilsverschiebungen unter den Aktionären zu kontrollieren, d.h. der Staat kann mitreden, wenn ein Großinvestor seinen Anteil erhöhen möchte. Dies wird inzwischen von der EU stark kritisiert, da […]

golden handcuff

19. Februar 2014 von Philipp Haas

Als golden handcuff, goldene Handschellen übersetzt, wird einerseits die lukrative Entlohnung von Führungskräften bezeichnet um sie lange an das UNternehmenzu binden, andererseits auch der lock-in effect von langfristigen Geschäftsbeziehungen, die man nur teuer wechseln kann.

Goldanleihe

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Eine Goldanleihe ist eine Anleihe, deren Tilgung und Verzinsung nach dem Goldwert berechnet werden soll. In echten Krisenzeiten wurden solche Regelungen aber von staatlicher Regelung oft außer Kraft gesetzt, weswegen ein Kauf von physischen Kauf für die Notreserve eines Portfolios zu bevorzugen ist.

Gold

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Gold ist ein Edelmetall, dass schon seit Jahrtausenden eine Verwendung als Zahlungsmittel und Schmuck genießt. Gold hat nur einen geringen wirtschaftlichen Verwendungsnutzen und wird vor allem als Kapitalreserve und Statussymbol verwendet. Die Wertschätzung für Gold und auch die bedien anderen Edelmetalle Platin und Silber, die immerhin auch in Produkten benötigt werden  ist noch rational völlig zu erklären. Obwohl Gold keine Zinsen abwirft hat es aufgrund seines begrenzten Vorkommens seine Kaufkraft seit Jahrtausenden behalten. Dabei dürfte das gesamte von Menschenhand geförderte Gold einen Würfel mit 20m Seitenlänge nicht übersteigen. In vielen Portfolios wird Gold als Notreserve und zur Diversifizierung eingesetzt. Gold wird dabei vor allem […]

Going Public Optionsanleihe

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Eine Going Public Optionsanleihe dient als günstiges Finanzierungsmittel in der Vorbereitungszeit eines IPO. Die Going Public Optionsanleihe wird begeben um sich noch frisches Kapital bis zum Börsengang zu besorgen. Der Zins liegt unter dem Marktniveau, aber dafür hat de Eigentümer das Recht in Aktien zu einem vorher festgelegten Verhältnis umzuwandeln. Wenn es doch zu keinem going public kommt, erfolgt eine Rückzahlung zum Marktzinsniveau. Die Vorteile für den Emittenten ist also Beschaffung von relativ günstigen Kapital und eine Vorplatzierung von Aktien. Die Going Public Optionsanleihe kann also mit einem Wandeldarlehen (Darlehen wird in Eigenkapital gewandelt) bei Start-Ups verglichen werden.

going public

18. Februar 2014 von Philipp Haas

Als going public bezeichnet man die Zulassung von Aktien zum Börsenhandel bei einer AG, die vorher nicht börsennotiert war. Dies wird auch IPO (Initial Public Offering genannt).  

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In meinem Buch steht (fast) alles drin… ;)

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