Als Länderrisiko werden alle Risiken zusammengefasst, die mit einem Investment in einem spezifischen Land verbunden sind. Zu dem Länderrisiko gehören Währungsschwankungen, Zinsänderungen, Gesetzesänderungen, politische Umstürze und Finanzkrisen aufgrund von heißem Geld. Wenn man also außerhalb seines Heimatlandes investiert, sollte man sich idealerweise auch etwas mit dem Land beschäftigen, denn selbst wenn die Firma vom Länderrisiko nicht direkt betroffen ist, würde der Aktienkurs bei einem allgemeinen Vertrauenskrise in das Land trotzdem stark unter Druck geraten.
Länderfonds
Länderfonds sind spezielle Investmentfonds, die sich auf einzelne Länder spezialisieren. Dies lohnt sich vor allem in exoktsichen Märkten, da man dort meist hohe Transaktionskosten hat und der Fond vor Ort auch von zusätzlichen Informationen profitieren kann. Wenn man aber von einem Land überzeugt ist und investieren will gibt es meist auch Länder ETF´s die günstiger sind und keinen Ausgabeaufschlag. Länderfonds lohnen sich aber in kleinen exotischen Märkten, wo keine ETF´s verfügbar sind. Sie sollten aber von dem Land langfristig überzeugt sein.
laissez faire
Laissez faire bedeutet, dass es der Wirtschaft am besten geht und zwar im Interesse aller, wenn sie sich selbst überlassen ist. Nach dieser liberaler Auffassung soll sich der Staat auf das Notwendigste beschränken und nicht unnötig in das Marktgeschehen eingreifen.
Kurzläufer
Kurzläufer sind Schuldverschreibungen mit kurzer Laufzeit, d.h. mit einer Restlaufzeit von ca 1-4 Jahren.
Kurszusätze
Kurszusätze sind Bemerkungen bei Kursen, die auf besondere Ereignisse oder Vorkommnisse hinweisen, oder sonst vom normalen Kurs sich unterscheiden. Wichtige Kurszuästze sind beispielsweise G = Geld (bid) und B=Brief (ask).
Kurswert
Der Kurswert ist der Betrag für den ein Stück einer Aktie oder eine Deviseneinheit gehandelt wird. Der Kurswert ist bei Notierung je Stück mit dem Kurs identisch.
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
Das Kursumsatz Verhältnis (KUV) ist die Marktkapitalisierung geteilt durch den Umsatz. Wenn kein KGV vorliegt oder dieses nicht aussagekräftig ist, ist das KUV auch eine wichtige reality check Kennzahl. Das Kursumsatz Verhältnis wird vor allem bei Wachstumsunternehmen eingesetzt und sollte aber nur zum peer group Vergleich herangezogen werden, Wenn der Umsatz 500 Mio Beträgt und die Firma 2 Mia. Euro an der Börse wert ist beträgt das KUV folglich 2/0,5 = 4
Kurspflege
Als Kurspflege wird die Intervention zur Stabilisierung eines Aktienkurses bezeichnet. Mit Kurspflege kann die beauftragte Bank die Volatilität einer Aktie senken, was beispielsweise nach IPO´s eingesetzt wird.
Kursmakler
Ein Kursmakler ist ein Vermittler von Geschäften an Börsen. In Deutschland werden Kursmakler von der Regierung des zugehörigen Bundeslandes vereidigt. Diese amtlichen Kursmakler wirken an deutschen Börsen dann an der amtlichen Kursfestellung mit, denn nur durch Kursmakler vermittelte Transaktionen werden zur Kursfeststellung berücksichtigt.
Kursindex
Ein Kursindex ist ein Aktienindex, der jedoch anders als ein Perfomanceindex keine Dividenden reinvestiert. Ein Perfomanceindex misst dagegen die volle Rendite der Assetklasse Aktien.
PEG (Price Earnings Growth)
Das PEG (Price Earnings Growth) setzt das KGV ins Verhältnis zum Wachstum einer Firma. Da eine Firma, die stark wächst ein höheres KGV zugebilligt wird wrde der PEG entwickelt der das Gewinnwachstum durch das KGV teilt. Dabei gilt ein PEG von größer als 1 als ausgezeichnet. Eine AG die mit 30% pro Jahr wächst und ein KGV von 20 aufweist, hätte also ein Kurs/Gewinnwachstums Verhältnis von 130/20 = 1,5 Wachstumsinvestoren halten nach Firmen mit einem hohen PEG Ausschau, da sich auch hohe KGV´s bei einem anhaltenden Wachstum schneller verbilligen oder der Krus sich entsprechend nach oben anpasst.
Kursgewinn
Der Kursgewinn ist die Differenz zwischen einem niedrigeren Kaufkurs und dem aktuellen Kurs der Aktie oder beim realisierten Kursgewinn bei einem höheren Verkaufspreis.
Kursblatt
Das Kursblatt wird von einer Börse jeden Tag veröffentlicht und enthält die Bekanntmachung aller Kurse. Auszüge des Kursblattes werden auch in wichtigen Wirtschaftsmedien und auf Webseiten publiziert.
Kursbasis
Die Kursbasis ist die Zusammenstellung der Aufträge mit denen der Kurs ermittelt wird. Dies findet beispielsweise vor einem Börsengang statt.
Kursabschlag
Der Kursabschlag ist die Verminderung des Kurses infolge von Bezugsrechtsabschlägen, Kapitalerhöhunge aus Gesellschaftsmitteln über Bonusaktien oder Dividendenabschlägen. Bei einem Kursabschlag geht jeweils Kapital oder Rechte aus der AG auf den Aktionär über, was sich dann aber auch im Aktienkurs widerspiegelt.
Kurs
Der Kurs ist der Preis zu dem zum letzten Zeitpunkt ein Wertpapier gehandelt worden ist oder der vom Kursmakler festgelegte Kurs, an dem die meisten Umsätze zu erzielen sind.
Kupontermin
Der Kupontermin ist der Zeitpunkt, an dem die Zinsen von Anleihen fällig werden, d.h. ein Kupon eingelöst werden kann.
Kupon
Ein Kupon oder Erträgnisschein ist der Vordruck mit dem man seine fälligen Anleihenzinsen einlösen kann. Zusammen mit dem Erneuerungsschein bilden die auf einem Blatt gedruckten Kupons den Bogen. Abgetrennte Kupons sind selbstständige Wertpapiere, die bei Banken eingelöst werden können.
Kunst Investmentfonds
Ein Kunst Investmentfonds investiert in Kunstwerke nach seiner Konzeption, wie beispielsweise klassische Moderne oder unterbewertet Kunst. Schnelle Spekulationsgewinne sind zwar nciht zu erwarten aber Kunst Investmentfonds weisen eine eher geringe Korrelation mit den anderen Märkten auf, jedoch sind die laufenden Kosten relativ hoch, da Lagerkosten und Versicherungskosten anfallen und Kunst auch keine Dividende wie Gold zahlt. Ein Benchmark für Kunst Investmentfonds ist der Daily Telegraph Art 100 Index. Kunst Investmentfonds sind nur etwas für Großinvestoren, die für ihren Alternative Asset Teil als Alternative zu Gold auch einen kleinen Kunstanteil besitzen möchten. Eine Alternative ist bei Interesse natürlich das direkte Investment in Kunst. […]
Kündigung
Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung zur Aufhebung eines Vertrages. Die Kündigung wird mit dem Zugang bei der Gegenpartei wirksam. Bei Anleihen hat der Schuldner oft das Recht die Anleihe zu kündigen und vorzeitig zurückzuzahlen.
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