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Der Investmentblog von Philipp Haas

Umsatzkostenquote

18. März 2014 von Philipp Haas

Bei der Umsatzkostenquote mach US-GAAP werden die Umsatzkosten durch die Umsatzerlöse geteilt. In den Umsatzkosten sind die Herstellungskosten des Produktes enthalten. Sie sind mit den Vertriebs- und Verwaltungskosten die größten Ausgaben eines produzierenden Unternehmens.

Sonstiger betrieblicher Aufwand (SBA) Quote

18. März 2014 von Philipp Haas

Die sonstiger betrieblicher Aufwand (SBA) Quote berechnet sich aus: Sonstige betriebliche Aufwendungen / Gesamtleistung In dieser Quote sind sonstige fixen Ausgaben wie Mieten, Instandhaltung oder Energie, die genaue Aufstellung findet man meist im Anhang. Auch hier ist ein Rückgang der SBA-Quote positiv zu sehen.

Gesamtleistung

18. März 2014 von Philipp Haas

Die Gesamtleistung setzt sich aus dem nach außen erzielten Umsatz, aber auch aktivierten Eigenleistungen und Bestandsveränderungen zusammen. Wenn eine Firma beispielsweise die Lager füllt oder ein Wohnhaus für den Eigenbedarf baut, fallen dafür Kosten an und es werden Werte geschaffen, die nicht im Umsatz auftauchen, aber dafür in der Gesamtleistung.

Personalaufwandsquote

17. März 2014 von Philipp Haas

Die Personalaufwandsquote berechnet sich ähnlich wie die Materialaufwandsquote. Personalaufwandsquote = Personalaufwand / Gesamtleistung Die Personalaufwandsquote lässt also den Anteil der Personalkosten am gesamten Umsatz erkennen. Wenn Cancom bei einer Gesamtleistung von 100 Mio Euro 50 Mio Euro Personalkosten hat, dann ist die Personalaufwandsquote 50% hoch. Eine Steigerung der Personalaufwandsquote ist negativ zu sehen, da es bedeutet, dass die Löhne oder die Anzahl der Mitarbeiter stärker wachsen als der Umsatz. Am besten sind Geschäftsmodelle mit economies of scale, wo die Personalkosten bei zunehmenden Umsatz immer mehr abnehmen. Vor allem bei Beratungsunternehmen wie Altern, McKinsey oder PWC ist die Personalaufwandsquote sehr hoch

Materialaufwandsquote

17. März 2014 von Philipp Haas

Die Materialaufwandsquote macht bei den meisten produzierenden Unternehmen den größten Posten aus. Die Materialaufwandsquote wird dabei so berechnet: Materialaufwandsquote = Materialaufwand / Gesamtleistung Die Materialaufwandsquoteist dabei ein Indiaktor für die Sensibilität auf Preisverändeurngen von Rohmaterialien oder Zulieferpreisen eines Unternehmens und ist sehr branchenabhängig. Beispiele für Unternehmen mit einer hohen Materialaufwandsquote und einer hohen Inputpreissensibilität sind Stahlkocher und Aluminiumhütten. Für die Analyse ist aber vor allem der Verlauf der Materialaufwandsquote aussagekräftig.

Entgeldumwandlung

13. März 2014 von Philipp Haas

Die Entgeltumwandlung beruht auf die Einzahlung in einen privaten Rentenversicherungsvertrag aus dem Bruttogehalt und ist eine staatliche geförderte betriebliche Altersvorsorge. Jeder Arbeitnehmern kann einen Teil seines Gehalts für die betriebliche Altersvorsorge verwenden. Dafür wird für diesen Betrag keine Einkommenssteuer und Sozialabgaben fällig, sondern erst mit dem Eintritt ins Rentenalter. Die Beträge der Entgeltumwandlung kann man in Direktversicherungen, Pensionsfonds oder Pensionkassen anlegen.

Zyklische Aktien

12. März 2014 von Philipp Haas

Zyklische Aktien oder Zykliker sind Aktien, deren Geschäfte stark vom Wirtschaftszyklus abhängen, da sie Investitionsgüter produzieren, die vor allem bei Wachstum gefragt sind. Zyklische Aktien sind beispielsweise Maschinenbau, Stahl und Chemie. Es kann eine profitable Strategie zyklische Aktien beim Konjunkturtief zu kaufen, wenn sie Verluste schrieben und bei guter Lage wieder zu verkaufen.  

Zwischenfinanzierung

12. März 2014 von Philipp Haas

Die Zwischenfinanzierung ist eine vorübergehende Kreditaufnahme, bis diese durch langfristige Kredite oder Eigenkapital refinanziert wird.

Zwischenberichte

12. März 2014 von Philipp Haas

Die Zwischenberichte sind Veröffentlichungen von AG´s oder Investmentfonds die über wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr berichten.

Zweihunderttage Linie

12. März 2014 von Philipp Haas

Die Zweihunderttage Linie ist der wichtigste langfristige gleitende Durchschnitt. Ein Überschreiten der Zweihunderttage Linie ist positiv während ein Unterschreiten negativ ist.

Zwangskurs

12. März 2014 von Philipp Haas

Der Zwangskurs ist ein staatlich festgelegtes Umtauschverhältnis beispielsweise zwischen Banknoten und Gold oder bei Devisen.

Zwangskonversion

12. März 2014 von Philipp Haas

Die Zwangskonversion ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herabsetzung des Zinssatzes von Anleihen

Zwangsanleihe

12. März 2014 von Philipp Haas

Eine Zwangsanleihe ist eine Staatsanleihe zu deren Zeichnung bestimmte Personengruppen oder Unternehmen per Gesetz gezwungen werden. Die Zwangsanleihe ist eine Maßnahme in Kriegszeiten und berücksichtigt meist das Vermögen.

zurückgebliebene Aktien

12. März 2014 von Philipp Haas

Als zurückgebliebene Aktien werden Wertpapiere bezeichnet, die den Kursanstiege des Marktes noch nicht mitgemacht haben und dadurch relativ günstig sind oder als unterbewertet gelten.

Zinswucher

12. März 2014 von Philipp Haas

Der Zinswucher liegt vor, wenn der Zinssatz für ein Darlehen in keinen angemessen Verhältnis zu den Kosten des Darlehensgebers und dem übernommenen Risiko steht. Es kann deshalb meist nur im Einzelfall entschieden werden ob wirklich Zinswucher vorliegt. In den meisten europäischen staaten gibt es eine Höchstgrenze für Zinsen von privaten Darlehen. In Deutschland sind Zinswucher nach 138 BGB geregelt.

Zinstrend

12. März 2014 von Philipp Haas

Der Zinstrend ist eine Bezeichnung für einen länger anhaltenden Aufwärtstrend oder Abwärtstrend der am Anleihenmakrt erzielten Renditen.

Zinskurve

12. März 2014 von Philipp Haas

Die Zinskurve beschriebt die Zinsen in Abhängigkeit zur Laufzeit. Normalerweise sind Zinsen für kurzfristige Gelder günstiger als für langfristige Zinsen, d.h. es ergibt sich eine degressiv ansteigende Zinskurve. Es kann aber auch zu einer inversen Zinsskurve kommen, die Anzeichen für eine Blase ist. Die Zinskurve kann durch die Markterwartung, die Liquiditätspräferenz (Mehr Flexibilität bei Kurzläufern) und die Marktsegmentierung (unterschiedliche Nachfragen in jedem Segment mit unterschiedlichen Marktgegebenheiten) erklärt werden.

Zinsspread

12. März 2014 von Philipp Haas

Der Zinsspread ist die Differenz zwischen Zinsen, meist die Differenz zwischen den langfristigen Zinsen und den kurzfristigen Zinsen. Im Normalfall ist diese Differenz positiv, wenn sie negativ sein sollte ist dies ein negatives Signal.

Zinsspanne

12. März 2014 von Philipp Haas

Die Zinsspanne auch Zinsmarge genannt, ist die Differenz zwischen den Kreditzinsen, den die Banken verlangen und den Zinsen den sie für Einlagen und Tagesgelder gewähren. Eine typische Zinsspanne liegt bei 1,5-2,5%, wovon die Bank Ausfälle bezahlt und ihre Verwaltung.

zinssensitive Aktien

12. März 2014 von Philipp Haas

 Diezinssensitiven Aktien sind Aktien, die weniger einem Risiko der Konjunkturentwicklung ausgesetzt sind, sondern relativ stark auf Zinsänderungen reagieren. Dazu gehören beispielsweise Versicherungsaktien.

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