Eine Leistungsschuldverschreibung ist eine Sonderform von Hinterlegungszertifikaten Gegen Rückgabe der Leistungsschuldverschreibung erfolgt die Rückgabe der Aktien durch den Aussteller der Leistungsschuldverschreibung
Leistungsbilanz
Die Leistungsbilanz ist eine Teilbilanz der Zahlungsbilanz und fasst die Handelsbilanz und Dienstleistungsbilanz zusammen.
leichtes Geld
Als leichtes Geld wird die Geldpolitik bezeichnet die durch niedrige Zinsen, die Wirtschaft beleben möchte. Durch dieses leichte Geld wird die Kreditzufuhr an die Wirtschaft angekurbelt.
Leerverkauf (short sale)
Der Leerverkauf, auch short sale genannt ist der Verkauf von Aktien, die man sich vorher geliehen hat. Bei Einem Leerverkauf profitiert man von fallenden Kursen, da man die Aktien später günstiger wieder zurückkaufen kann. Allerdings muss dieser Gewinn höher als die Leihgebühr der Aktien sein, die sich nach der Nachfrage für Leerverkäufe richtet. Leerverkäufe kann man zur Absicherung seines Portfolios nutzen oder auch um gezielt gegen Firmen zu investieren, von denen man eine schlechte Meinung hat. Dadurch tragen Leerverkäufe zu effizienteren Märkten bei, da es Investoren gibt, die auf Bilanzbetrug und ähnliches spezialisiert sind und sich entsprechend im Markt positionieren. Hedge Funds können anders […]
Leeraktien
Leeraktien sind nicht voll eingezahlte Aktien einer AG, von der auch voll eingezahlte Stücke im Umlauf sind.
Flugzeugfonds
Flugzeugfonds sind Leasingfonds, die Flugzeuge erwerben und diese an die Fluggesellschaften weitervermieten. Ohne diese Leasingfirmen würden Airbus und Boeing große Probleme haben, denn diese gehören zu ihren größten Kunden. Da es sich jedoch meist um geschlossene Fonds handelt ist die Transparenz nicht groß und es gab einige größere Verluste. Außerdem sind die Gebühren sehr hoch, weswegen von Flugzeugfonds eher abzuraten ist. Anbieter von Flugzeugfonds KGAL Hannover Leasing Dr. Peters Doric Asset Finance HEH WealthCap Lloyd Fonds
Containerfonds
Zu den häufigsten genutzten Leasingfonds zählen die Containerfonds. Diese geschlossenen Fonds kaufen Frachtcontainer, die dann auf Containerschiffen weltweit zum Einsatz kommen. Die vom geschlossenen Containerfonds erworbenen Container werden dann über eine Laufzeit von fünf bis fünfzehn Jahren an einen Reederei vermietet. Zwar nimmt der Handel stetig zu und damit auch der Bedarf an Containern, die Nachfrage nach Containern und die Preise die dafür gezahlt werden, sind jedoch sehr schwankungsanfällig, wie viele Anleger während der Finanzkrise gemerkt haben.
Leasingfonds
Leasingfonds sind eine Sonderform von Investmentfonds. Der Anleger finanziert dabei Objekte wie Autos, Maschinen oder Immobilien und ist an den Leasingerträgen beteiligt. Leasingfonds sind meist als geschlossene Fonds ausgestaltet. Dabei kann man zwischen Mobilien-Leasingfonds (z.B. Flugzeuge, Lokomotiven, Container usw.) und Immobilien-Leasingsfonds (z.B. Gewerbeflächen) zu unterscheiden. Besonders Containerfonds erfreuten sich als Steuersparmodelle größerer Beliebtheit und auch Flugzeugleasingfonds sind weit verbreitet. Da der Eigentümer Eigentümer der Objekte bleibt, kann er Aufwendungen dafür steuerlich geltend machen. Auch sind die Objekte oft schon verleast, wodurch man mit stetigen Einnahmen kalkulieren kann. Der Nachteil ist, dass es sich um geschlossen Fonds handelt, die oft wenig Transparenz aufweisen […]
Leasing
Leasing ist das mieten oder pachten von Investitions- oder langlebigen Konsumgütern wie Autos. Das Besondere am leasen ist, dass man die Möglichkeit hat, das Objekt nach Ablauf des Leasingvertrags zu kaufen und einem die Leasingraten darauf angerechnet werden. Für Firmen kann es sich lohnen Autos und andere Güter zu leasen, da so das Working Capital geschont wird und die Leasingrate steuerlich absetzbar ist.
Lead Manager
Der Lead Manager ist der Führer eines Konsortiums, der für die Prüfung der Emissionswürdigkeit des Emittenten und für deren Abwicklung zuständig ist. Zusammen mit den Co-Managern übernimmt er das underwriting Risiko.
Lead Investor
Ein Lead Investor ist derjenige Investor, der bei einer Business Angel Runde oder einem Investmentsyndikat der Ansprechpartner für die Firma ist, in die investiert wird und der auch die Finanzierungsrunde organisiert. Er wird meist durch einen extra carry oder Prämie entlohnt und soll sein Wissen und Kontakte nutzen, um die Firma voranzubringen. Ein Lead Investor bringt sich also auch meist operativ in dem Unternehmen ein.
Laufzeitfonds
Laufzeitfonds sind Investmentfonds mit begrenzter Laufzeit, der nur während einer kurzen Zeichnungsphase erworben werden kann. Da so eingeworbene Vermögen wird nach der vorgestellten Strategie investiert und verbleibt bis zum Laufzeitende im Fond. Nach Ablauf der Laufzeit des Fonds, wird dieser aufgelöst und die enthaltenen Vermögenswerte liquidiert und an die Inhaber ausgeschüttet.
Laufzeit
Die Laufzeit (Duration) ist bei einer Anleihe die Dauer zwischen Emission und Tilgung (Rückzahlung). Die Laufzeit hängt dabei von der Tilgungsart der Anleihe ab. Bei gesamtfälligen Anleihen entspricht die Laufzeit dem Laufzeitende. Bei Anleihen, die jedoch schon zuvor Teile der Anleihe tilgen muss man dies entsprechend gewichtend berechnen.
Laufindex
Ein Laufindex ist ein Index, der nicht nur zum Schlusskurs sondern laufend berechnet wird. Der DAX ist beispielsweise ein Laufindex.
laufende Verzinsung
Die laufende Verzinsung ist der Quotient aus Zinsfuss durch Kurswert. Die laufende Verzinsung von Anleihen weicht immer von der Nominalverzinsung ab, wenn der Kurs über oder unter des Nominalkurses liegt. Wenn also der Anleihenkurs beim zweifachen des Nominalkurses liegt, dann ist die laufende Verzinsung nur die Hälfte der Nominalverzinsung.
late stage financing
Late stage financing ist die Finanzierungsphase eines Wachtumsunternehmens in einer späten Phase, oft kurz vor einem Börsengang. Zu late stage financing gehören Bridgefinanzierungen oder Expansionsfinanzierungen und es ist durch geringeres Risiko und größere Runden charakterisiert. In der Phase des late stage financing treffen Venture Capital und Private Equity Firmen als Investoren aufeinander.
latente Steuern
Die latenten Steuern sind Bilanzpositionen, die dann anfallen, wenn da Ergebnis in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz zeitlich voneinader abweichen. Latente Steuern sind die Differenz zwischen effektiver Steuerschuld und der fiktiven Steuerbelastung, die sich bei der Zugrundelegung des handelsbilanziellen Jahreserfolges als steuerliche Bemessungsgrundlage ergäbe. Latente Steuern entstehen durch Geschäftsvorgänge die in Handelsbilanz und Steuerbilanz in unterschiedlichen Zeitperioden erfasst werden, sich jedoch langfristig ausgleichen, wodurch insgesamt keine Abweichungen vorhanden sind. Passive latente Steuern entstehen wenn der Jahresüberschuss zunächst größer ist als der Steuerbilanzgewinn und aktive latente Steuern Steuern gibt es, wenn der Steuerbilanzgewinn größer ist als der Handelsbilanzgewinn. Bei passiven latente Steuern gibt es eine Passivierungspflicht […]
Langläufer
Langläufer sind Anleihen mit langer Laufzeit, d.h. 10 bis 30 Jahren bis zur Tilgung. Langläufer sind im Gegensatz zu Kurzläufern stärker kursanfällig und sinken im Wert wenn die Zinsen sich nach oben entwickeln. Wenn das Zinsniveau jedoch sinkt, dann steigen Langläufer im Wert.
längerfristige Refinanzierungsgeschäfte
Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte sind von Zentralbanken im monatlichen Rhythmus von den nationalen Zentralbanken revolvierend und dezentral angebotene Offenmarktgeschäfte mit einer Laufzeit von 3 Monaten. Die Durchführung erfolgt über Pensionsgeschäfte oder über Pfandkredite. Die längerfristige Refinanzierungsgeschäfte werden auch als Basistender bezeichnet.
landesüblicher Zins
Der landesübliche Zins ist die Effektivverzinsung von Staatsanleihen bester Bonität des jeweiligen Landes. Aufbauen auf dem landesüblichen Zins kann man mit entsprechenden Risikoprämien den Abzinsungsfaktor für Barwerte berechnen.
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