Sentiment Indikatoren sind ein Verfahren zur Erfassung der Stimmung in den Märkten. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien versuchen Sentiment Indikatoren Forenbeiträge und Twitterreaktion zu analysieren und die Stimmung bezüglich des jeweiligen Wertpapiers zu bestimmen. Die Sentiment Indikatoren steckt aber noch in den Kinderschuhen, auch wenn es erste Anzeichen für einen Erfolg gibt. Die deutsche Firma Stockpulse.de ist ein Pionier in diesem Bereich, der diese Analysen kostenpflichtig anbietet.
sell out
Ein sell out ist ein panikartiger Kurssturz an den Börsen, meist nach einem externen Schock.
sell on good news
„Sell on good news“ ist eine Börsenweisheit, die darauf beruht, dass nach überraschend guten Quartalszahlen die Wertpapierkurse oft überproportional steigen und sich danach wieder normalisieren, weswegen man dies für einen Ausstieg nutzen kann.
sell in may and go away
Sell in may and go away ist eine Börsenweisheit, die darauf zurückgeht, dass in der Vergangenheit, die besten Börsenmonate oft die ersten vier waren und der Sommer sich meist schwach an den Börsen entwickelt. Der Spruch „sell in may and go away“ wurde deswegen um den Zusatz, „,but remember, come back in september“ ergänzt.
self tender
Ein self tender ist der Rückkauf eigener Aktien an der Börse.
selbstkontrahieren
Selbstkontrahieren liegt vor, wenn ein Vertreter im Namen des Vertretenen mit sich selbst im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten ein Rechtsgeschäft vornimmt. Das selbstkontrahieren muss für seine Gültigkeit nach §181 BGB extra vereinbart werden.
Selbstfinanzierung
Die Selbstfinanzierung ist die Finanzierung eines Unternehmens durch Einbehaltung der Gewinne, was das Eigenkapital erhöht. Die Selbstfinanzierung ist die Normalform der Finanzierung einer Expansion, wenn kein externes Kapital benötigt wird. Dabei gibt es die offene Selbstfinanzierung, die zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen führt und stille Selbstfinanzierung, die zur Bildung von Stillen Reserven führt.
Selbsteintritt
Ein Selbsteintritt liegt vor, wenn ein Kommissionär in eigenem Namen und auf eigene Rechnung kauft, anstatt wie normalerweise das Geschäft nur zu vermitteln.
Sekundärmarkt
Der Sekundärmarkt ist der Umlaufmarkt für bereits emittierte Wertpapiere. Eine Börse ist dabei ein Sekundärmarkt, da dort die Wertpapiere, von Investoren an andere Investoren verkauft werden und nicht wie bei einer Emission der Verkaufspreis direkt der Firma zugute kommt, was bei einem Primärmarkt der Fall ist.
Seed Financing
Das Seed Financing mittels Seed Capital ist eine Art des early stage financing, indem Start-Ups in einer sehr frühen Phase durch Business Angels mit Eigenkapital finanziert werden. Das höchste Risiko beim Seed Financing ist, wenn das Start-Up aus nicht mehr als aus einer Idee, einem Businessplan und den Gründern besteht, denn das Funktionieren des Business Modells wurde noch nicht bewiesen. Mittels Seed Financing wird versucht die Idee in ein Produkt zu entwickeln und erste Umsätze zu erzielen. Mit diesem Nachweis, kann man dann eine Series A oder größere Runde anstreben. Das Seed Financing ist sehr wichtig für ein Start-Up Ecosystem, da viele Gründer etwas […]
Seed Capital
Seed Capital ist das Eigenkapital, das in einer ganz frühen Phase in das Unternehmen fließt, wenn meist noch keine Umsätze vorhanden sind. Mit Seed Capital finanzieren Business Angels Start-Ups in einer sehr frühen Phase. Das Risiko ist dabei äußerst hoch, aber wenn die Firma ein Erfolg wird kann auch, gerade im Internetbereich, eine außergewöhnliche Rendite erwirtschaftet werden. Das Seed Capital kommt dabei direkt nach der Family, Friends und Fool Kapital (3F´s) und vor einer ersten Series A Venture Capital Finanzierung und ist ein wichtiger Teil der Start-Up Finanzierung. Eine typische Größenordnung für Seed Capital liegt dabei zwischen 20.000-100.000 Euro. Diese Beträge werden auch oft […]
securization
Als securization bezeichnet man die Verbriefung von Krediten oder Einlagen. Nicht fungible Kredite und Guthaben werden durch Wertpapiere unterlegt und in handelbare securities verpackt. Im Vorfeld der Subprimekrise wurden mittels securization Hypotheken von den lokalen Banken aufgekauft und von den Investmentbanken zu börsenfähigen Anleihen securisiert, die dann an Investoren auf der ganzen Welt verkauft worden sind.
securities
Securities ist das englische Wort für Wertpapiere, insbesonders börsengehandelte Wertpapiere wie Aktien und Anleihen.
SEC
Die SEC oder Securities and Exchange Comission ist die mächtige Börsenaufsicht in der USA, die mit der deutschen BAFIN verglichen werden kann. Die SEC verfolgt Insider Trading, Kursmanipulationen und Bilanzfälschungen.
SDAX
Der SDAX ist der Aktienindex in Deutschland für kleinere Werte und Small Caps. Ein ETF auf den SDAX gibt es von Comstage mit der ISIN LU0603942888. Werte des SDAX Air Berlin PLC alstria office REIT-AG Amadeus Fire AG Balda AG BAUER Aktiengesellschaft BayWa AG vNa Bertrandt AG Biotest AG Vz C.A.T. oil AG CENTROTEC Sustainable AG CEWE Stiftung & Co. KGaA comdirect bank AG CTS Eventim AG Delticom AG Deutsche Annington Immobilien SE Deutsche Beteiligungs AG Deutz AG DIC Asset AG Gesco AG GfK SE Grammer AG GRENKELEASING AG H&R AG HAMBORNER REIT AG Hamburger Hafen und Logistik AG Hawesko Holding AG Heidelberger […]
Scripophilie
Die Scripophilie ist die Bezeichnung für das Sammeln von historischen Wertpapieren, was zunehmen auch wissenschaftlich aufgearbeitet wird.
schwere Werte
Als schwere Werte werden Aktien bezeichnet, die einen ungewöhnlich hohen absoluten Kurs haben, der die Handelbarkeit erschwert. Beispiele für schwere Aktien sind Lindt und Sprüngli, sowie Berkshire Hathaway A.
schwebendes Engagement
Ein schwebendes Engagement ist eine unerfüllte Verpflichtung aus Wertpapiergeschäften. Schwebende Verrechnungen entstehen, wenn Geschäfte nicht tagesgleich verbucht werden.
Schwarzer Ritter
Ein Schwarzer Ritter ist ein Investor, der die Übernahme eines Unternehmens mittels Abfindung an die Aktionäre erreichen will. Dies geschieht dabei gegen den Willen des dortigen Management im Rahmen einer feindlichen Übernahme.
Schwarzer Freitag (black friday)
Der Schwarze Freitag (black friday) war der Beginn der Weltwirtschaftskrise von 1929, als am 15.10.1929 an der New Yorker Börse die Kurse einbrachen, nachdem sie während der „roaring twenties“ davor massiv gestiegen waren. Dieser Börsencrash löste eine Weltwirtschaftskrise aus, welche später auch in den 2. Weltkrieg mündete.
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