Der S&P 500 Index ist der wichtigste Börsenindex in der USA, da er anders als der Dow Jones viel breiter und realistischer gewichtet ist. Im S&P 500 Index sind die 500 größten amerikanischen Aktienunternehmen vertreten. Der S&P 500 Index wird von der Ratingagentur Standard&Poors herausgegeben und ist ein Kursindex. Den Chart des S&P 500 Index finden Sie hier: ^SPX data by YCharts Folgende Werte sind im S&P 500 vertreten (Stand 03/2014): 3M Abbott Labs AbbVie Accenture Ace Actavis Adobe ADT Aetna Aflac Agilent Technologies AGL Resources Air Products&Chemicals Airgas Akamai Alcoa Alexion Allegheny Technologies Allegion Public Allergan Alliance Data Systems Allstate Altera Altria Amazon.com […]
Stammaktie
Eine Stammaktie ist eine Aktie, die dem Eigentümer volles Stimmrechte auf der Hauptversammlung gewährt und bezüglich diesen Punktes der Vorzugsaktie besser gestellt ist, die aber dafür oft mehr Dividenden erhält. Normalerweise ist der Kurs einer Stammaktie aber über dem einer Vorzugsaktie, aber der Mehrwert der Stammaktie ist schwer zu berechnen und hängt auch von der konkreten Shareholderstruktur ab.
Stagflation
Die Stagflation ist einer der gefährlichsten Zustände einer Volkswirtschaft, die es zu verhindern gilt. Bei einer Stagflation kommt eine Inflation mit einer wirtschaftlichen Stagnation, also einem Stillstand der Entwicklung zusammen.
Staffelanleihe
Die Staffelanleihe ist eine Anleihe mit an vorfixierten Terminen gestaffelten Zinssätzen.
Staatsbankrott
Ein Staatsbankrott ist die Zahlungsunfähigkeit eines Staates. Der Staatsbankrott kann im Außenverhältnis infolge Mangels an Devisen erfolgen oder im Innenverhältnis, wenn nicht genügend Staatseinnahmen zur Begleichung der fälligen Verbindlichkeiten vorhanden sind. Ein Land im Staatsbankrott defaultet auf seine Schulden und muss meist durch internationale Hilfskredite vom IWF etc. gestützt werden, ehe es nach einigen Jahren an den Kapitalmarkt nach einer Sanierung zurückkehren kann.
Staatsanleihen
Staatsanleihen sind Anleihen der öffentlichen Hand, also Anleihen die von staatlichen Stellen begeben werden. Staatsanleihen haben den größten Anteil am Markt, da sie das Defizit der Staaten finanzieren.
squeeze out
Wenn ein Mehrheitsaktionär mehr als 95% der Aktien hält kann er die restlichen Aktionäre mittels eines squeeze out zum automatischen Verkauf zwingen. Dieses Zwangsangebot muss jedoch einem fairen Wert entsprechen.
spread
Der spread ist die Differenz zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis (bid ask spread) oder auch der zusätzliche Betrag den man für eine risikoreichere Anleihe in Referenz zum LIBOR zahlen muss.
spot price
Der spot price ist der Kassakurs, also der Kurs zur gleichzeitigen Abschluss und Lieferung eines Wertpapieres.
Spitzenrefinanzierungsfazilität
Die Spitzenrefinanzierungsfazilität ein liquiditätsführendes Instrument der Geldpolitik, das die Kreditinstitute jederzeit auf eigene Initiative in Anspruch nehmen können. Mit dem Spitzenrefinanzierungsfazilität können sich Banken Zentralbankgeld zum Spitzenrefinanzierungssatz, bis zum nachfolgenden Geschäftstag, also über Nacht beschaffen. Es besteht dabei keine Höchstgrenze, doch müssen refinanzierungsfähige Sicherheiten gestellt werden. Der Spitzenrefinanzierungssatz ist dabei der teuerste Satz für die Banken, da er am flexibelsten und kurzfristigsten ist. Die Hauptversorgung mit Liquidität erfolgt zum Hauptrefinanzierungssatz.
spin off
Ein spin off ist die Ausgliederung eines Unternehmensteils, um diesen unter einer separaten rechtlichen Einheit an die Börse zu bringen. Die Aktionäre der Muttergesellschaft bekommen die Anteile des spin off´s dann automatisch in ihre Depot eingebucht. Da viele Investoren diesen Anteil dann automatisch verkaufen, ergeben sich bei spin off´s oft lukrative Einstiegsgelegenheiten bei der Tochterfirma.
Spezialfonds
Spezialfonds sind Sondervermögen deren Anteilsscheine von nicht mehr als zehn Anteilinhabern gehalten werden, die ferner keine natürliche Personen sein dürfen. Spezialfonds sind nicht für die Öffentlichkeit konzipiert, unterliegen aber wie Publikumsfonds dem KAGG.
Sperrstücke
Sperrstücke sind Wertpapier, die beim Weiterverkauf einem Sperrvermerk bekommen, dass sie vor Ablauf einer bestimmten Zeit nicht verkauft werden dürfen.
Sperrminorität
Die Sperrminorität ist eine qualifizierte Minderheit, die mindestens 25% des Grundkapitals einer AG auf einer Hauptversammlung vertritt. Mit einer Sperrminorität kann man Kapitalerhöhungen und Änderungen der Satzung verhindern.
Sperrjahr
Nach der Auflösung einer AG muss nach dem dritten Aufruf an die Gläubiger, ihre Forderungen anzumelden, eine Frist von einem Jahr eingehalten werden, bevor das verbliebene Vermögen an die Aktionäre zurückgezahlt werden darf.
Sperrdepot
Ein Sperrdepot ist ein Depot, über das nur mit Einverständnis eines Dritten verfügt werden kann. Dazu kann ein Sonderdepot bei einer Depotbank gehören die das Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet oder das Depot für einen Mündel.
Spekulationsgewinne
Spekulationsgewinne sind Kursgewinne aus Wertpapiergeschäften, die nach deutschem Steuerrecht steuerpflichtig sind und durch die Kapitalertragssteuer abgegolten werden.
Spekulationsblase
Spekulationsblasen gibt es schon seitdem es Märkte gibt und laufen meist nach dem gleichen Muster ab. Infolge der Aussicht auf schnellen Reichtum investieren immer mehr Anleger in spekulative Anlagen. Solange immer mehr frisches Geld in diese Anlagen fließt steigen die Preise, egal inwieweit diese gerechtfertigt sind. Immer mehr Spekulanten werden dabei angelockt, da man es dem Nachbarn oder Bekannten nachmachen möchte und ebenfalls schnell reichen werden möchte. Je weiter sich die Preise von dem fundamentalen Wert entfernen, desto größer wird die Gefahr des Platzens einer Spekulationsblase. Während man sich in der Blase befindet, ist es aber sehr schwer festzustellen, dass es […]
Spekulation
Eine Spekulation ist das Ausnutzen von Kursdifferenzen und Preisineffzienzen über das eingehen von offenen Positionen. Mit einer Spekulation versucht der Spekulant einen Gewinn zu erzielen, indem er das Asset später teurer verkauft als er es gekauft hat. Kostolany hat einmal gesagt, dass ein Spekulaant nur 51 von 100 mal richtig liegen muss und von diesem Unterschied leben muss.
Spekulant
Ein Spekulant betreibt Spekulationen und möchte aus dem Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren einen Profit schlagen. Sein Ziel ist es nicht aus den Erträgen der Wertpapieren einen langfristigen Gewinn zu erzielen, sondern jemaden zu finden, der ihm mehr dafür bietet.
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