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investresearch.net

Der Investmentblog von Philipp Haas

Systemrisiko

10. März 2014 von Philipp Haas

Das Systemrisiko ist die Gefahr, dass aufgrund der Interbankenverpflechtung und in Anbetracht des großen Volumens an Finanztransaktionen und Derivaten die Krise von einem Player auf das gesamte System sich schnell ausweiten kann. Das Systemrisiko war lange nur eher theoretisches Konstrukt, das in 2007 dann sehr relevant wurde, als nach dem Fall von Lehman Brothers es zu einer finanziellen Kernschmelze kam, die eine Kettenreaktion auslöste. Mit großen staatlichen Eingruiffen konnten jedoch bank runs verhindert werden. Zur Bekämpfung einer Wiederholung wird eine stärkere Kontrolle von systemrelevanten Banken gefordert.

systematisches Risiko

10. März 2014 von Philipp Haas

Das systematisches Risiko ist das nach der modernen Portfoliotheorie nicht weg diversifizierbares Marktrisiko, wofür es nach dem Risiko eine entsprechende Prämie gibt.

Synodalanleihen

10. März 2014 von Philipp Haas

Synodalanleihen sind Schuldverschreibungen von kirchlichen Einrichtungen.

Synergie Effekt

10. März 2014 von Philipp Haas

Ein Synergie Effekt kann bei einer Unternehmensübernahme (M&A) entstehen, wenn bei wachsenden Unternehmensgröße Kosten im Overhead gespart werden können oder die Verhandlungsposition im Einkauf gestärkt werden kann. Diesen Synergie Effekt stehen aber meist Integrationsschwierigkeiten gegenüber, weswegen Synergie Effekt meist nur bei sehr ähnlichen Geschäftsbereichen deutlich positiv sind.

Syndizierung

10. März 2014 von Philipp Haas

Eine Syndizierung ist der Zusammenschluss mehrere Kapitalgeber, meist zwecks Risikoteilung, bei der Finanzierung von größeren Investments und der Herausgabe von Emissionen.

Swaption

10. März 2014 von Philipp Haas

Eine Swaption ist eine Option auf einen Swap. Eine Swaption gibt dem Käufer das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt in einen hinsichtlich Laufzeit und Zinshöhe spezifizierten Swap einzutreten.  

Swap

10. März 2014 von Philipp Haas

Ein Swap ist ein Tauschgeschäft, wo die Zahlungsströme von zwei Assets getauscht werden, jedoch keine Eigentumsübertragung des Assets stattfindet. Swaps werden für Zinsen (Flexible vs feste Zinsen) und Währungen (Devisen Swap) genutzt und von Investmentbanken zwischen zwei Firmen vermittelt.

Superdividende

10. März 2014 von Philipp Haas

Die Superdividende ist eine Bonus oder Zusatzdividende, die über die normale Dividendenrendite hinaus geht. Der Grund könnte der Verkauf eines Unternehmensbestandteils sein, der danach ausgeschüttet werden soll.

Summenaktie

10. März 2014 von Philipp Haas

Eine Summenaktie ist eine in Deutschland noch übliche auf einen bestimmten Nominalwert lautende Aktie.

Substanzwert

10. März 2014 von Philipp Haas

Der Substanzwert ist der Gesamtwert aller Vermögensbestandteile eines Unternehmens, wovon die Schulden noch abgezogen werden. Es ist also eine Unternehmensbewertungsmethode mit der Perspektive der verwertbare Assets, wie sie von Benjamin Graham postuliert worden ist. Für die Unternehmensbewertung wird inzwischen aber mehr der Ertragswert verwendet

Subskription

10. März 2014 von Philipp Haas

Subskription ist die Zeichnung von Anteilen bei einer Neuemission, bevor diese tatsächlich vorliegt.

subordinated debt

10. März 2014 von Philipp Haas

Die subordinated debt ist eine Bezeichnung für nachrangige Fremdmittel. Im Falle einer Liquidation der Firma werden subordinated debt später bedient als andere Schulden, weswegen sie riskanter sind und daher auch besser verzinst werden.

submerging markets

10. März 2014 von Philipp Haas

Submerging markets ist die scherzhafte Bezeichnung für Emerging Markets in Zeiten stark fallender Wertpapierkurse.

Stufengründung

10. März 2014 von Philipp Haas

Eine Stufengründung ist die Sukzessivgründung einer AG. Dabei übernehmen die Gründer nur einen Teil des Grundkapitals und versuchen , den Rest danach von anderen zeichnen zu lassen.

Stückzinsen

10. März 2014 von Philipp Haas

Stückzinsen sind aufgelaufene Zinsen, die noch nicht ausgezahlt worden sind, da sie noch nicht fällig waren. Stückzinsen sind der Anteil bei Anleihen, die seit dem letzten Kupontermin aufgelaufen sind und daher im Anleihenkurs enthalten sind.

Stückaktie

10. März 2014 von Philipp Haas

Eine Stückaktie hat keinen Nennwert, sondern lediglich die Bezeichnung 1 Aktie der X AG. Die Beteiligungsquote einer Stückaktie entnimmt man daher der Satzung der Gesellschaft. Dort ergibt sich aus der Gesamtzahl der Aktien, welchen Anteil am Grundkapital eine Stückaktie hat. Dieser Wert muss dabei dem Mindestwert von 1 Euro entsprechen.

Sharpe Ratio

10. März 2014 von Philipp Haas

Die Sharpe Ratio ist eine Ratio zur Messung des risk adjusted Returns, denn eine Rendite ist umso höher einzuschätzen je geringer die Schwankungsbreite ist. Im Zähler wird dabei die Überrendite eines Portfolios im Verhältnis zum risikolosen Zinssatz genommen. Im Nenner befindet sich die Volatilität des Portfolios. Wenn also der risikolose Zinssatz 3% beträgt und das Portfolio 10% im Jahr erwirtschaftet hat bei einer Volatilität von 14%, dann wäre die Sharpe Ratio (10-3%)/14% = 0,5 Eine Sharpe Ratio von über 1 ist hervorragend, während eine Sharpe Ratio von unter 0 bedeutet, dass noch nicht einmal die Performance von Staatsanleihen erreicht worden ist.  

strip

10. März 2014 von Philipp Haas

Ein strip ist die Verbindung aus einem Call und zwei Puts mit gleichem underlying und Laufzeit, ähnlich wie bei einem Straddle. Ein strip also das Gegenteil aus einem strap.

Streubesitz

10. März 2014 von Philipp Haas

Der Streubesitz ist der Anteil von Aktien, der sich nicht in den Händen von langfristigen strategischen Investoren befindet. Ein hoher Streubesitz ist für einen liquiden Handel und effiziente Preisfindung wichtig. Aktienkurse bei Werte mit einem Streubesitz unter 10% sind mit Vorsicht zu genießen, da die AG von jemanden komplett kontrolliert wird.

Strap

10. März 2014 von Philipp Haas

Ein Strap ist ein synthetisches Termingeschäft, wo zwei calls mit einem Put verbunden werden, wie bei einem straddle oder strangle. Der Unterschied liegt darin, dass Calls und Puts nicht gleichgewichtet werden, wodurch ein Übergewicht in eine Richtung entsteht.

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