Das Transferrisiko ist die Gefahr, dass aufgrund von Zahlungsunfähigkeit des Schuldners Zahlungen zwischen Ländern nicht fristgerecht oder gar nicht erfolgen.
Transfermoratorium
Das Transfermoratorium ist eine Einstellung aller Zahlungen in das Ausland, z.B. in besonderen Krisen oder Kriegsjahren.
Transfergarantie
Die Transfergarantie ist eine Staatsgarantie, dass künftig fällige Zahlungen an das Ausland auf jeden Fall durchgeführt werden können und von späteren Änderungen der Devisengesetzgebung unangetastet bleiben. Die Transfergarantie hat Relevanz bei Auslandsanleihen und bei industriellen Investitionen.
Transaktionskosten
Die Transaktionskosten werden bei der Ausführung einer Wertpapierorder fällig oder fallen allgemein beim Austausch von Waren und Informationen an. Bei Aktien kaufen sollten die Transaktionskosten so niedrig wie möglich sein, was die discount broker möglich gemacht haben, denn über das Internet ist der Handel viel kostengünstiger als früher telefonisch bei Sparkassen und Filialbanken. Als Faustregel kann man sagen, dass die Transaktionskosten nie mehr als 1% der Transaktion ausmachen sollten, sonst sollte man eher in ein anders Instrument oder eine größere Summe investieren.
Tranche
Als eine Tranche wir der Teilbetrag einer Wertpapieremission bezeichnet. Die Teilbeträge werden dabei entweder an unterschiedlichen Orten oder an unterschiedlichen Zeiten aufgelegt.
Trading
Das Trading ist eine Spekulation von einem Trader und eine Anlagestrategie die kurzfristige Kursschwankungen nutzt um marktneutral einen Gewinn zu erzielen. Beim Trading liegt der teurere Weiterverkauf im Fokus und nicht der Wertgewinn durch langfristig Steigerungen und Dividenden. Für das Trading benötigt man einen guten Onlinebroker mit niedrigen Transaktionskosten oder kann auch cfd´s versuchen.
Trader
Ein Trader ist ein Spekulant, der Wertpapiere nicht langfristig hält, sondern diese nach kurzer Zeit, möglichst mit Gewinn wieder abstösst. Ein Trader kann dabei auf die Technische Aktienanalyse oder auf News und Sentiment setzten.
trade sale
Ein trade sale ist ein Unternehmensverkauf an einen industriellen oder strategischen Investor. Der trade sale ist eine Exitmöglichkeit für ein Start-up und nach dem IPO, die wohl attraktivste.
tracking stocks
Die tracking stocks sind in Deutschland weitgehend unbekannt und sine Aktien, die sich nur auf einen bestimmten Geschäftsbereiches einer AG beziehen. D.h. beim Kauf eines tracking stocks partizipiert man an dem Gewinn des definierten Geschäftsbereichs, hat aber kein individuelles Stimmrecht dafür. Die Dividende der Aktie wird dabei so kalkuliert, als wäre der Geschäftsbereich eine eigene Firma. Der Vorteil der AG ist, dass sie so mehr Investoren für ihre Aktien binden kann, da diese eine größere Fokus und Investmentauswahl haben.
tracking error
Der tracking error ist ein Maß für den Abweichungsfehler bei einem ETF von seinem Benchmark Index. Je geringer der tracking error eines ETF´s ist, desto besser. Auch kann man meist mit nur 4-7 Aktien ein Portfolio konstruieren, dass einen akzeptablen tracking error zum Benchmark hat und sich so sogar die ETF Gebühren sparen.
track record
Der track record sind die vergangenen Erfolge eines Fondsmanagers oder Beteiligungsmanager. Der gute track record ist meist die Voraussetzung für ein erfolgreiches fundraising. Auch über Musterportfolios und Zertifikate wie bei Wikifolio kann man versuchen sich einen track record auszubauen.
Top-Down Ansatz
Der Top-Down Ansatz ist eine Art der Aktiensuche und fundamentalen Analyse. Ausgehend vor der Gesamtentwicklung eines Landes oder Branche, wird versucht die besten Firmen in diesem Segment zu identifizieren und in diese zu investieren. Diese sehr sinnvolle Investmentstrategie hat den Vorteil, dass man auf Megatrends setzten kann und sowohl den Vorteil von einer guten Firma als auch eines (vermeintlich) guten Marktes nutzen kann. Bei der Top-Down Ansatz sollte man nämlich auch immer die Wettbewerber kennen und immer in die beste Firma relativ für den preis in einer Branche investieren.
Tochtergesellschaft
Eine Tochtergesellschaft ist ein rechtlich selbstständiges Unternehmen, das von einem anderen Unternehmen aber dominiert wird. Über einen Beherrschungsvertrag ist die Tochtergesellschaft von der Muttergesellschaft abhängig.
TMT Aktien
Als TMT Aktien werden Titel bezeichnet, die der Technologie, Medien und Telekommunikation zugerechnet werden. Die TMT Aktien sind meist besonders volatil und eignen sich daher weniger für ein defensives Depot.
Tilgungsstücke
Tilgungsstücke sind durch freihändigen Rückkauf vom Emittenten zur Tilgung erworbene Anleihen. Daraus kann auch ein Tilgungsgewinn entstehen, wenn z.B. ein spezieller Tilgungsfond aufgelegt worden ist.
Tilgungsfonds
Ein Tilgungsfonds ist ein Fond, der aus Mitteln des Emittenten von Anleihen gebildet wird um bei günstigen Kursen die eigene Anleihe durch freihändigen Rückkauf zurückzukaufen, was auch der Kurspflege dient. Der Tilgungsfonds wird dabei meist von einer Bank oder anderem Treuhänder verwaltet.
Tilgungsanleihe
Die Tilgungsanleihe ist eine Anleihe, die in mehreren Tilgungsraten zurückgezahlt wird, also nicht gesamtfällig fällig wird. Zu der Tilgungsanleihe gehören Annuitätenanleihen und Ratenanleihen.
Tilgung
Die Tilgung ist die Rückzahlung einer Schuld. Dazu gehören Kredit aber auch Anleihen. Bei Anleihen kann man hinsichtlich der Tilgung die gesamtfällige Anleihe und die Tilgungsanleihe unterscheiden.
Tigerstaaten
Als die Tigerstaaten werden die asiatischen Länder mit hohem Wachstum bezeichnet, wie Malaysia, Indonesien und die Philipinnen.
The trend is your friend
The trend is your friend ist eine Börsenweisheit, nachdem man sich nicht gegen den Haupttrend bei einer Aktie stellen sollte und vor allem von Anhängern der technischen Analyse genutzt wird.
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