Das Deutsches Aktieninstitut (DAI) ist ein Institut zur Förderung von Aktienkultur in Deutschland mit Sietz in Frankfurt am Main. Das Deutsches Aktieninstitut (DAI) möchte die Aktienkultur und deren Akzeptanz in der Bevölkerung fördern, um Firmen besser finanzieren zu können und Kapitalgewinne breiter in Deutschland streuen, denn es ist in Deutschland ein großes Problem, dass viele Angst vor Aktien haben, die aber langfristig die beste Rendite bringen und einen Vermögensaufbau ermöglichen. Auch möchte das DAI den Finanzstandort Deutschland stärken und wirbt für die Ansiedelung von Finanzdienstleistern. Bekannt ist das Deutsches Aktieninstitut auch für die Erhebung von Aktionärsquoten und die Herausgaben des Magazins Finanzplatz, […]
Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA)
Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) ist der Berufsverband der deutschen Investmentanalysten. Derzeit hat die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management ca. 1.3000 Mitgliedr, die meist als Investment Professionals arbeiten und bietet auch ein Ausbildungsprogramm an, dass als Konkurrenz zum CFA gesehen werden kann. Die Vereinigung setzt sich für effiziente Finanzkommunikation (Zielgruppen-Orientierung, Transparenz, Kontinuität) ein und hat das Ergebnis nach DVFA/SG entwickelt, was den bereinigten Jahresgewinn berechnet.
Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.
Der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. ist eine Interessenvertretung von Kleinaktionären und ist mit ca.25.000 Mitglieder die größte seiner Art in Deutschland. Die Hauptaufgaben der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. ist die Vertretung von Interessen von Kleinaktionären bei Hauptversammlungen. Alle Mitglieder können ihr Depotstimmrecht an die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. abgeben. Auch bildet sie das Dach für Tausende Investmentclubs. Der Mitgliedbeitrag beträgt 125 Euro, worin ein Abo von Focus Money enthalten ist, womit ein ein Mitgliedschaft günstiger als das Abo der Zeitschrift ist.
Deutsche Bundesbank
Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland, die jedoch inzwischen viele Aufgaben (Leitzins etc.) an die EZB abgegeben hat. Die Deutsche Bundesbank ist für den baren und bargeldlosen Zahlungsverkehr verantwortlich und wickelt den inländischen Zahlungsverkehr über ihr IT Netz ab. Auch gibt die Deutsche Bundesbank die Banknoten heraus und pflegt den Bargelbestand. Die Abwicklung des europäischen Zahlungsverkehrs erfolgt über das Target System an dem die Deutsche Bundesbank teilnimmt. Dieses System wurde als ein hohes Risiko für Deutschland während er Eurokrise gesehen, soll aber normalerweise die Abwicklung des europäischen Geldmarkts erleichtern und für einen schnellen Liquiditätsausgleich sorgen. Außerdem verwaltet die Deutsche Bundesbank die Währungsreserven […]
Desinvestition
Desinvestition ist der Verkauf von Vermögengegeenständen in liquide Mittel. Eine Firma verkauft eine Tochtrfirma oder Patent und erhält dafür Cash, was man Desinvestition nennt.
Deroute
Deroute ist eine französische Bezeichnung für sehr starke Kursrückgänge.
Derivate
Derivate sind Finanzinstrumente, wie Optiopnen, Futures oder Knock-Outs, deren Preise sich nach einem abgeleitetem Basiswert richten. Derivate replizieren die Kursschwankungen des Basisinstrumentes in eienr vorher festgelegten Weise nach. Derivate lassen sich zum hedging und zur Spekulation einsetzen. Der Vorteil von Derivaten ist der mögliche Hebel, indem man weniger Kapital als bei einem Kauf des Basisinstrumentes riskieren muss, jedoch muss man diesen Hebel auch durch Finanzierungskosten bezahlen.
Deregulierung
Deregulierung nennt man das Aufheben von staatlichen Eingriffen in das Wirtschaftsleben. Anfang des Jahrtausends wurden viele Märkte reguliert und wirtschaftspolitische Eingriffe aufgehoben, was zu vielen Erleichterungen führte. Nach der Finanzkrise wurde jedoch klar, dass bloße Deregulierung auch nicht immer positiv ist.
wirtschaftlich Depression
Die wirtschaftlich Depression ist die schlimmste Phase während eines Konjunktureinbruchs. Die Depression kann man an hoher Arbeitslosigkeit, Unternehmenszusammenbrüchen und Rückgang der Wirtschaftsleistung erkennen.
Depotstimmrecht
Depotstimmrecht auch Vollmachstimmrecht genannt. Der Depotbesitzer kann seiner Depotbank eine Vollmacht zur Abstimmung auf Hauptversammlungen geben und ist jederzeit widerruflich. Die Depotbank muss die Mitteilung der AG und ihre eigenen Vorschläge zur HV dem Kunden mitteilen. Mit Hilfe des Depotstimmrechtes beherrschen die Banken oftmals die Hauptversammlungen von AG´s ohne selbst eine Mehrheit das Kapitals zu besitzen. Jedoch über seit einigen Jahren Depotbanken das Stimmrecht bei kleineren AG´s nicht mehr aus und bieten an Stimmkarten für die entsprechende HV zu beschaffen.
Depotbeimischung für risikofreudige Anleger
Depotbeimischung für risikofreudige Anleger ist ein Emfehlungssatz von Analysten und Finanzjournalisten, der einerseits hohe Chancen aber auch hohe Risiken impliziert. Um einen Crash im Depot zu verhindern, sollten solche Titel nur einen geringen Antiel im Depot ausmachen.
Depotbank
Eine Depotbank ist eine Bank die Depots mit Wertpapieren für ihre Kunden führt und verwahrt. Die Depotbank kann auch das Stimmrecht der bei ihr verwahrten Aktien ausüben
Depotauszug
Der Depotauszug ermöglicht die Einsicht in die Anzahl und den Wert der gehaltenen Wertpapiere. Dies kann man jederzeit im Onlinedepotauszug seine Onlinebank einsehen. Oft erhält man auch einmal jährlich einen Depotauszug postalisch zugeschickt. Dabei gilt Stillschweigen als Annahme.
Depot
Das Depot ist der Aufbewahrungsort für Wertpapiere. Heutzutage kann man bei einer Onlinebank ein Onlinedepot beantragen, über das man Wertpapiere kaufen und verkaufen kann. Die Wertpapiere des Depots sind dabei Sondervermögen, das auch bei der Insolvenz der Bank geschützt ist, der Cashanteil eines Depots jedoch nicht.
Depositen
Depositen sind kurz- bis mittelfristige Geldeinlagen auf Bankkonten mit Verzinsung in Form von Festgeld oder Kündigungsgeld.
delta hedging
delta hedging ist die Strategie eines Emittenten von Optionen zum hedging von offenen Optionen. Durch systematische Käufe und Verkäufe des underlying in Abhängigkeit des jeweiligen Delta Faktors kann der Emittent seine Gesamtposition von Kursveränderungen unbeeinflussbar machen. Beim delta hedging kauft man also den Basiswert der verkauften Option immer so, das eine Preisveränderung keine Auswirkung hat. Wenn ein Emittent 1000 Call Optionen auf BMW mit einem Delta Faktor von 0,7 besitzt, müsste er 700 BMW Aktien besitzten um gegenüber Preisänderung der BMW Aktie unempfindlich zu sein.
Delta Faktor
Der Delta Faktor ist der Hebelfaktor bei einer Option. Der Delta Faktor gibt also an um wie viel Euro sich die Option verändert, wenn sich der Basiswert um eine Einheit verändert. Ein Delta Faktor von 1 bedeutet, dass eine Option im Wert von 10 Euro so reagiert wie das underlying im Wert von 50 Euro. Wenn der Basiswert um 1% steigt (0,50 Euro), wird die Option also um 5 % (0,50 Euro) steigen. Daraus kann man den Hebel von 5 ableiten, da man mit 1/5 Einsatz die gleiche Wirkung erzielen kann. Mathematisch ist der Delta Faktor die erste Ableitung von Black Scholes. […]
Delkredere
Delkredere werden die Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen genannt. Viele Firmen schreiben 3% ihrer Forderungen automatisch ab. Wenn die Delkredere ansteigen ist das ein schlechtes Zeichen für die Firma und Industrie, da Kunden vermehrt Probleme haben ihre Außenstände zu begleichen.
delisting
Mit einem delisting gibt eine börsennotierte AG ihr Listing auf und wird wieder eine private Firma (Going private). Um ein delisting zu erreichen muss der Streubesitz sehr gering sein und auch kaum noch Umsätze, sprich Börsenhandel) mit dem Wert stattfinden.
Defraudation
Defraudation ist ein alter Begriff und bedeutet Betrug, Unterschlagung oder Steuerhinterziehung
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