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Der Investmentblog von Philipp Haas

Sparkassen

7. März 2014 von Philipp Haas

Die Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, die sehr sicher sind, da die Ausfallhaftung vom Sparkassenverband und der örtlichen Gemeinde übernommen wird. Ursprünglich wurden Sparkassen zur Etablierung und Pflege des Sparens breiter Bevölkerungsgeschichten gedacht, jedoch haben sie sich heute zu Universalbanken entwickelt. Alle Sparkassen in Deutschland, die zwar rechtlich selbstständig sind, wären zusammen die größte Bank der Welt. Sparkassen haben keine reine Gewinnerzielungsabsicht, sondern sollen auch die lokale Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Einlagen in Sparkassen sind auch mündelsicher.

sovereign risk

7. März 2014 von Philipp Haas

Das sovereign risk ist das Ausfallrisiko bei ausländischen Staatsanleihen und Ausleihungen. Das sovereign risk ist also das Risiko, dass eine ausländische Zentralbank ihre Devisenvorschriften  deutlich ändert oder den Wert von Wechselkursverträge völlig ändert.

sovereign immunity

7. März 2014 von Philipp Haas

Die sovereign immunity umfasst die Immunitätsvorrechte von Staaten und staatsnahen Körperschaften. Danach sind diese Institutionen einer gerichtlichen Entscheidung nur bedingt unterworfen. Am internationalen Rentenmarkt treten vielfach Staaten als Kreditnehmer auf, sodass  in entsprechenden Kreditverträgen, den Verzicht auf solche Vorrechte zu erreichen, was aber juristisch zweifelhaft ist.

sovereign debt

7. März 2014 von Philipp Haas

Die sovereign debt sind Schuldverschreibungen von Staaten, also beispielsweise Bundesanleihen.

Solawechsel

7. März 2014 von Philipp Haas

Die Solawechsel sind vom Aussteller auf sich gezogene und akzeptierte Wechsel. Aussteller und der Bezogene sind also die gleiche Person. Ein Solawechsel stellt also eine Selbstverpflichtung dar. In der USA sind Solawechsel als commercial papers in Form von promissory notes gängig.

soft landing

7. März 2014 von Philipp Haas

Von einem soft landing spricht man, wenn es nach einer Hochkonjunktur nicht zu einem wirtschaftlichen Einbruch kommt, sondern zu einem allmählichen Abflachen der Euphorie und einer Normalisierung der Wirtschaftsleistung. Die Politik versucht meist ein soft landing herbeizuführen.

smart money

7. März 2014 von Philipp Haas

Als smart money wird im early stage financing die Investoren und Business Angels bezeichnet, die sich in dem jeweiligen Markt sehr gut auskennen, und daher nicht nur Kapital in das Start-Up geben, sondern auch Marktwissen und Kontakte. Allerdings bezeichnen sich die meisten Investoren selber als smart money, was nicht immer der Wahrheit entspricht, da sie oft weder das nötige wirkliche Wissen haben oder keine Zeit und Motivation haben ihre Kontakte für das Start-Up zu nutzen. Als smart money wird auch das Kapital an der Börse bezeichnet, was am Anfang einer Hausse einsteigt und bei Ende verkauft.

Small Cap Fonds

7. März 2014 von Philipp Haas

Ein Small Cap Fonds investiert in Small Caps, also in Werte mit niedriger Marktkapitalisierung, wie beispielsweise in Aktien aus dem SDAX oder dem Freiverkehr. Der Small Cap Fond will sich dabei einerseits dem Effekt der besseren Performance zunutze machen, andererseits auch die Möglichkeit nutzen sich durch überlegen Informationen besser im Small Cap Markt zu positionieren als der Durchschnitt, was besser möglich ist, da weniger Augen diese Werte beobachten und die Preise ineffizienter sind.  

Small Caps

7. März 2014 von Philipp Haas

Small Caps sind börsengehandelte Aktien mit niedriger Marktkapitalisierung und geringerer Liquidität. Da große institutionelle Investoren und auch Investmentfonds diese Werte oft meiden, herrscht hier eine größere Preisintransparenz, weswegen es für Privatanleger bei Small Caps mehr möglich ist eine Outperfomace zu erzielen. Auch ist die langfristig bessre Perfomance von Small Caps auch wissenschaftlich nachgewiesen, da es ihnen leichter fällt zu wachsen. Apple muss um den Börsenkurs zu verdoppeln einen dreistelligen Milliardenbetrag zulegen, während ein Small Cap das oft mit wenigem Millionen tun kann. Investresearch kann daher ein Investment in Small Caps generell empfehlen, jedoch sollte man sich hier noch mehr als bei blue chips […]

sinking fund

7. März 2014 von Philipp Haas

Ein sinking fund ist ein von einem Treuhänder verwalteter Tilgungsfonds zur Rückzahlung von Anleihen, in den der Schuldner die Tilgungsraten einzahlt. Aus dem sinking fund erfolgt durch den Treuhänder ein freihändiger Rückkauf, was normalerweise kursstabilisierend wirkt. Nur wenn der Tilgungsplan dadurch nicht eingehalten werden kann, erfolgt eine Verlosung der zur Tilgung anstehenden Anleihestücke.

Skontro

7. März 2014 von Philipp Haas

Skontro ist ein Hilfsbuch in der Buchführung. Auch Kursmakler müssen ein Skontro führen, in dem sie alle Kaufaufträge und Verkaufsaufträge zur amtlichen Kursermittlung vermerken.

silly money / stupid money

7. März 2014 von Philipp Haas

Als silly money oder stupid money wird Kapital von naiven und fachunkundigen Investoren bezeichnet. Dieses „dumme Geld“ finanziert wirtschaftlich unsinnige Projekte und Start-Ups.

Kaufsignal

7. März 2014 von Philipp Haas

Ein Kaufsignal ist ein durch Technische Analyse ermittelter Kurspunkt, an dem nach Interpretation von vergangenen Kursbewegungen ein Einstieg günstig erscheint. Ein Kaufsignal ist aber maximal ein Indiz und selbst gute Kaufsignale erreichen keine höhere Trefferquote von 60%.

Sichtkurs

7. März 2014 von Philipp Haas

Der Sichtkurs ist der Preis für kurzfristig fällige Auslandszahlungsmittel.

SICAV

6. März 2014 von Philipp Haas

Die SICAV ist eine vor allem in Luxemburg und Frankreich genutzte Form der AG, deren Zweck auf die Anlage des Gesellschaftskapitals in Wertpapieren nach dem Grundsatz der Risikostreuung beschränkt ist. Das Kapital der Gesellschaft entspricht dem Wert des Nettovermögens aller Teilfonds der Gesellschaft und wird durch Anteile ohne Angabe eines Nominalwertes verbrieft.

Short Interest Statistik

6. März 2014 von Philipp Haas

Die Short Interest Statistik ist eine statistische Erfassung von Leerverkäufen und ist sowohl ein positiver als auch negativer Indikator. Ein hoher Short Interest Anteil weist darauf hin, dass viele Investoren sehr negativ das Unternehmen sehen, ein sehr hohes Short Interest, kann aber auch einen Short Squezze verursachen, da alle Leerverkäufe irgendwann ja auch gecovered werden müssen. In Deutschland sind keine aussagekräftigen Statistiken des short interests vorhanden, jedoch kann man mit der Call/Put Ratio auch das Marktsentiment schätzen. Hier können die Short Quoten der Nasdaq Aktien eingesehen werden.

Shareholder Value Konzept

6. März 2014 von Philipp Haas

Der Shareholder Value Ansatz ist ein Konzept, der die alleinige Ausrichtung des Unternehmenszwecks auf die Eigentümer, also Aktionäre (Shareholder) vorsieht. Das Ziel ist dabei eine immer höhere Rendite zu erwirtschaften und den Börsenkurs nach oben zu treiben. Der Shareholder Value Ansatz steht dabei im Gegensatz zum Stakeholder Approach, der auch die Belange des Staates, der Mitarbeiter, der Kunden und der Umwelt miteinbezieht. Der reine Shareholder Value Ansatz gilt inzwischen als überholt und es herrscht die Meinung vor, dass auch durch einen Stakeholderansatz langfristig die Eigentümer am besten bedient werden, den die kurzfristige Ausrichtung auf Quartalsgewinne, kann ein Unternehmen auch langfristig schwächen.

Share Deal

6. März 2014 von Philipp Haas

Ein Share Deal ist ein Firmenübernahme durch Kauf der Geschäftsanteile. Hierdurch wird der Erwerber Anteilseigner und erhält die mit der Beteiligung verbundenen Rechte und Pflichten. Hierdurch wird der Erwerber Anteilseigner und erhält die mit der Beteiligung verbundenen Rechte und Pflichten. Beim Share Deal wird die Rechtshülle, anders als beim Asset Deal mit übernommen.

settlement date

6. März 2014 von Philipp Haas

Der settlement date ist der Tag, an dem es zum settlement kommt. Dies ist häufig der Tag für die Erfüllung bei Termingeschäften.

settlement

6. März 2014 von Philipp Haas

Das settlement ist die Abrechnung oder Erfüllung bei einem Wertpapiergeschäft oder einem Vertrag.

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