Der Verschuldungsfaktor ist eine finanzielle Kennzahl und der Quotient aus Nettoverschuldung durch den cash flow. Der Verschuldungsfaktor gibt an wie viele Jahre es dauert die Nettoschulden aus dem laufenden Cash-flow zurückzuzahlen, wenn der gesamte Cash-flow dafür verwendet werden würde.
Vermögensverwaltung
Die Vermögensverwaltung ist eine Dienstleistung einer Bank oder unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die nicht nur berät, sondern mit dem ihm zur Verfügung gestellten Kapital auch aktiv anlegt, wofür aber Verwaltungsgebühren fällig werden. Die Vermögensverwaltung kann man aber auch selber betreiben, indem man sich mit der Materie auseinandersetzt, beispielsweise auch hier auf investresearch.net.
Vermögensstruktur
Die Vermögensstruktur wird bei Unternehmen durch Kennzahlen gemessen, die bestimmte Vermögenspositionen der Aktiva der Bilanz in Beziehung setzten, wie beispielsweise die Anlageintensität.
Vermögensberatung
Die Vermögensberatung wird von Vermögensberatern durchgeführt und lohnt sich schon bei mittleren Vermögen. Das wichtige ist dabei einen unabhängige Vermögensberatung, die auch Honorare verlangen kann, zu verwenden.
Vermögen
Das Vermögen ist die Gesamtheit aller Vermögensgegenstände einer juristischen oder natürlichen Person. In der Bilanz steht das Vermögen auf der Aktivaseite und man kann dort zwischen Anlagevermögen und Umlaufvermögen unterscheiden. Durch den Abzug der Schulden erhält man das Nettovermögen.
Verlustvortrag
Der Verlustvortrag ist der Betrag des Bilanzverlustes des Vorjahres, wenn im Vorjahr ein negativer Saldo aus bereits vorliegenden Verlustvorträgen entstand, der rechnerisch nicht durch Auflösung von Eigenkapital beseitigt werden konnte.
Verlustübernahme
Verlustübernahme: Bei der Eingliederung in die Hauptgesellschaft ist der Käufer verpflichtet Verluste auszugleichen. Die Verlustübernahme gilt auch bei einem Beherrschungsvertrag, wenn der Verlust nicht aus Gewinnrücklagen gedeckt werden kann.
Verlustanzeige
Die Verlustanzeige muss bei einer Kapitalgesellschaft erfolgen, wenn der Verlust einer Unternehmens unterhalb der Hälfte des gezeichneten Kapitals fällt (AktG §92 und §283).
Verlust
Der Verlust ein ein negativer Erfolg, d.h. das Unternehmen hat in der Zeitperiode Geld und/oder Wert verloren.
Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Wert eines Wirtschaftsgutes zum Bewertungsstichtag, der im üblichen Geschäftsverkehr bei Veräußerung zu erzielen wäre. Bei marktgängigen Gütern der Marktpreis, ansonsten ist der Verkehrswert von einem Sachverständigen zu schätzen, wie beispielsweise bei Immobilien.
Verkaufssignal
Ein Verkaufssignal ist in der technischen Analyse ein Hinweis, das mit fallenden Kursen zu rechnen ist. Ein Verkaufssignal sollte aber nie isoliert betrachtet werden.
Verkäufermarkt
Der Verkäufermarkt ist eine Mangelsituation. Anders als beim Käufermarkt hat beim Verkäufermarkt der Verkäufer eine bessere Verhandlungsposition, da eine hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot trifft. In Krisen und Kriegszeiten gibt es mehr Verkäufermarkte, in unserer heutigen westlichen Konsumgesellschaft allerdings immer weniger.
verdeckte Gewinnausschüttung
Die verdeckte Gewinnausschüttung ist die Vorteilszuwendung an Gesellschafter in Form von zinslosen Darlehen oder überhöhten Zinsen für Gesellschafterdarlehen. Auch zu hohe Gehälter sind verdeckte Gewinnausschüttung und können als nicht steuerlich abzugsfähig deklariert werden.
Verbriefung
Die Verbriefung auch securization ist die Verkörperung von Rechten in Urkunden und Wertpapieren. Aktien sind verbriefte Aktionärsrechte und Schuldverschreibungen verbriefte Zahlungsansprüche.
Venture Capital
Venture Capital investiert in junge Firmen und Start-Ups und kommt beim start-up financing nach Business Angels. Venture Capital investiert dabei vor allem Eigenkapital mit hohem Risiko, aber auch sehr hohen möglichen Returns. Die Industrie gesamt, kann aber über alle Zyklen hinweg nach Kosten nicht vergleichbare Aktienindexe schlagen. Venture Capital ist für die Finanzierung und Expansion von Wachstumsindustrien wie Internet und Biotech sehr wichtig, da diese Firmen keine Kredite bei Banken bekommen. Venture Capital beginnt mit einer Series A Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro bis 2 Mio. Euro. Die VC Geber geben meist nicht nur Kapital, sondern nehmen auch einen Sitz […]
Venture Capital Fonds Deutschland
Ein Venture Capital Fond gibt Venture Capital in Wachstumsunternehmen und nimmt Kapital bei Dachfonds und institutionellen Investoren auf. Der Venture Capital Fonds ist über eine Partnerstruktur organisiert, d.h. die Managing Partner eines VC Fonds, sind am Wertgewinn der Portfoliounternehmen über einen carried interest beteiligt und begleichen ihre laufende Kosten über die Management fee. Start-Ups, die externen Kapital benötigen sollten Venture Capital Fonds nicht zu früh kontaktieren, da diese erst Umsätze und ein funktionierendes Produkt sehen möchten. Die VC Finanzierung geht dann vor allem in das Marketing und die Expansion der Firma. Das Investment der Venture Capital Fonds ist über vertragliche Regelungen auch meist besser geschützt […]
VDAX
Der VDAX ist der Volatilitätsindex des DAX und gibt die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des DAX wieder.
variation margin
Die variation margin sind Gewinne oder Verluste, die sich durch die tägliche Neubewertung offener Positionen bei Termingeschäften ergeben.
Varianz
Die Varianz ist das Quadrat der Standardabweichung und ein wichtiges Streuungsmaß in der Statistik. Die Varianz hat oft rechentechnische Vorteile zur Standardabweichung.
variable Notierung
Die variable Notierung ist ein Verfahren der amtlichen Kursfeststellung für Aktien und andere Wertpapiere, die regelmäßige Umsätze erkennen lassen. Nach der Feststellung des Eröffnungskurse wird jedes Geschäft das danach abgeschlossen als Kurs notiert, wodurch dauern die Kurse schwanken, woraus man den Chart ablesen kann.
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