Die Universalbank ist eine Bank, die alle Arten von Bankgeschäften tätigen kann.
Underwriting
Das Underwriting ist eine angelsächsische Methode der Emission von Wertpapieren am Eurokapitalmarkt mit einer Underwriting Gruppe. Eine Bank oder Bankkonsortium, die eine Emission übernimmt, übernimmt meist auch das Underwriting Risiko, d.h. wenn sie es nicht schafft die Anteile an ihre Kunden zu verkaufen, muss es diese selber behalten und auch die eigenen Bücher nehmen. Dafür erhalten sie die Underwriting Prämie.
underpricing
Das underpricing ist ein zu niedriger Emissionspreis bei einem IPO, der dann relativ risikoarme Zeichnungsgewinn ermöglicht. Manchmal wird das underpricing auch bewusst von den Banken eingesetzt um sich bei ihren Kunden beliebt zu machen. Hohe Kursgewinne am ersten Börsentag sind auch ein Anzeichen für eine Aktienblase, wie es beim 2000er Boom der Fall war.
underlying
Das underlying ist das Basisobjekt oder Asset auf den sich eine Option oder Future bezieht. Derivate sind immer auf von einem underlying abgeleitet und ihre Wertentwicklung wird durch dieses bestimmt. Ein underlying kann ein Index sein, oder auch Devisen, Aktien und Anleihen.
Und-Konto
Ein Und-Konto ist ein gemeinschaftliches Konto mehrer Personen, die allerdings auch nur gemeinsam darüber verfügen können.
Und-Depot
Ein Und-Depot ist ein Gemeinschaftskonto mehrerer Personen, über das alle Inhaber nur gemeinsam verfügen können.
Umweltfonds
Umweltfonds oder Ökofonds sind Investmentfonds und investieren in ökologische Vermögensanlagen, d.h. vor allem in AG´s, die zum Umweltschutz beitragen und nachhaltig wirtschaften. Die ökologischen Anlagekriterien sind dabei unterschiedlich streng. Das Thema Green Investing ist gerade auch bei Privatanlegern sehr beliebt, da man mit solchen Umweltfonds Geld verdienen kann, aber auch die Wirtschaft in eine gewünschte Richtung lenken kann.
umwandlungsfähige Rücklagen
Die umwandlungsfähige Rücklagen sind der in der Bilanz ausgewiesene Teil der Rücklagen, der in Grundkapital umgewandelt werden darf. Rücklagen können nicht umgewandelt werden, solange die zugrunde liegende Bilanz einen Verlust oder einen anderen Gegenposten zum Eigenkapital ausweist. Kapitalrücklagen und gesetzliche Rücklagen können nur umgewandelt werden, soweit 10% oder der in der Satzung festgelegten höheren Teil das bisherigen Grundkapitals übersteigen. Andere Gewinnrücklagen sind in voller Höhe umwandlungsfähig.
Umtauschangebot
Ein Umtauschangebot ist die Aufforderung von alten Wertpapieren in neue umzutauschen oder bei einer Fusion in Aktien eines anderen Unternehmens.
Umschuldung
Eine Umschuldung ist allgemein die Änderung der Passivstruktur der Bilanz, wird aber meist als Ersatz kurzfristiger Kredite durch langfristige Kredite verstanden. Auch der Austausch von Fremdkapital zu Eigenkapital kann man als Umschuldung sehen.
Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer ist mit der Einkommenssteuer die wichtigste Steuer und wird auf alle Umsätze erhoben, die von Konsumenten bezahlt werden. Firmen untereinander können die Umsatzsteuerabzug nutzen. Die Umsatzsteuer ist auf Börsengeschäfte nicht fällig, wird als Tobin Steuer jedoch immer weider diskutiert. Die Umsatzsteuer heißt in Deutschland Mehrwertsteuer und beträgt 19% (2014).
Umsatzrendite
Die Umsatzrendite ist das Verhältnis von Gewinn zum Umsatz, d.h. eine Umsatzrendite von 5% bei einem Umsatz von 100 Mio Euro, würde einen Gewinn von 5 Mio. implizieren. Umsatzrendite = Jahresüberschuss / Umsatzerlöse Besonders bei gering verschuldeten Unternehmen mit guter Marktstellung kann man hohe Umsatzrenditen finden. Die größten Einflussfaktoren für die Umsatzrendite sind das Kostenmanagement, die Marktstellung und das Geschäftsmodell, sowie die Marktmacht. Google hat eine sehr starke Marktmacht und kann die Preise setzten, weswegen es eine hohe Umsatzrendite aufweist. Ein Händler wie Metro hingegen hat eine geringe Umsatzrendite, da er ein Zwischenhändler ist.
Umsatzmultiplikatorverfahren
Das Umsatzmultiplikatorverfahren ist eine Alternative zum KGV, wenn keine Gewinne erzielt werden oder auch um einen weiteren Faktor zu vergleichen. Dabei setzt man den Umsatz mit der Marktkapitalisierung ins Verhältnis, d.h. ein Umsatzmultiple von 2x bedeutet, dass die Firma mit dem 2-fachen ihres Umsatzes bewertet wird.
Umsatz
Der Umsatz ist die Menge der an verkauften Waren oder Dienstleistungen, multipliziert mit ihrem jeweiligen Preis. Der Umsatz wird auch Umsatzerlös genannt oder als top line bezeichnet.
Umlaufvermögen
Das Umlaufvermögen ist der Teil der Aktiva der Bilanz und Vermögenswerte, der nicht langfristig gehalten werden soll, sondern nur vorübergehend sich im Besitz der Firma befindet. Das können Wertpapiere sein, oder auch Unternehmensteile, die zum Verkauf stehen. Zur Bewertung des Umlaufvermögen gilt das Niederwertprinzip, d.h. es ist stets der jeweils niedrigere der folgenden Bewertungsmaßstäbe anzusetzen: Anschaffungswert Börsenwert, Marktpreis Wert am Abschlussstichtag
Umlaufrendite
Die Umlaufrendite ist die durchschnittliche Rendite umlaufender Anleihen im Unterschied zur Emissionsrendite. Die Umlaufrendite wird für deutsche Papiere erstklassiger Bonität von der Deutschen Bundesbank ermittelt und in deren Monatsbericht veröffentlicht.
Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist ein wichtiger Faktor für die Zentralbanken um zu schätzen wie viel Geld eine Volkswirtschaft benötigt. Wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigt, sollte Liquidität entzogen werden und umgekehrt.
Umgründung
Die Umgründung ist die Änderung der Rechtsform eines Unternehmens, beispielsweise der Wechsel von einer UG zu einer GmbH.
Umbrellafonds
Unter Umbrellafonds versteht man eine Fondskonstruktion die mehrere Subfonds vereint. Anleger können dabei zwischen diesen Subfonds kostenlos wechseln und so auch aktives Fondspicking betreiben.
Ultimogeld
Das Ultimogeld ist ohne Kündigung am Ultimo, also Monatsende, fälliger kurzfristiger Kredit.
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